Kohle-Bericht: Große Herausforderung und Chance für unsere Region

 

 

(Kreis Düren.) Der CDU Kreisvorsitzende und Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel MdB erklärt zum beschlossenen Bericht der Kohle/Strukturwandelkommission:

 

„Der Bericht der breit zusammengesetzten Kohle/Strukturwandelkommission ist gerade für unsere Region eine herausfordernde Entscheidung. Sie versucht Klimaschutz, Versorgungssicherheit und bezahlbare Strompreise zu verbinden.

Angesichts der verbreiteten Unsicherheit der Betroffenen bietet der mit äußerst großer Mehrheit beschlossene Bericht die Chance, zu einem geordneten und verlässlichen Prozess des Strukturwandels zu kommen.

Nach dem Kommissionsvorschlag sind jetzt Landes- und Bundespolitik für die weiteren Entscheidungen zum Strukturwandel gefordert.

Wir freuen uns, dass auch aus Sicht der Gewerkschaften die Beschäftigten im Bergbau nicht ins „Bergfreie“ fallen. IG BCE Vorsitzender Michael Vassiliades hat den Kohlekompromiss als akzeptablen Weg bezeichnet. Es sei, so der Gewerkschaftschef, gelungen für die betroffenen Beschäftigten Sicherheit vor sozialen Härten zu schaffen. Dies ist auch für die CDU ein ausgesprochen wichtiges Anliegen.

Mit Sorge sehen wir, dass gerade das rheinische Revier sehr schnell von den Veränderungen betroffen sein wird.

Bei der regelmäßigen Überprüfung ist sicherzustellen, dass die Industriebetriebe in NRW eine sichere Energieversorgung zu wirtschaftlich verträglichen Stromkosten erhalten.

Nach der Übereinkunft der Kohlekommission zum Hambacher Forst ist - auch durch alle in der Kohlekommission beteiligten Verbände und Organisationen -  sicherzustellen, dass die illegale Besetzung des Hambacher Forstes umgehend beendet wird. Rechtsfreie Räume dürfen nirgendwo in Deutschland geduldet werden.

 

Die CDU begrüßt, dass die wesentlichen Vorschläge des 12-Punkteplanes sowie die weiteren Vorschläge für die Gestaltung des Strukturwandels im Kreis Düren von der Kohlekommission aufgenommen worden sind. Damit besteht für unseren Kreis die große Chance, dass zentrale Verkehrsvorhaben umgesetzt werden können. Außerdem entstehen Perspektiven mit Arbeitsplätzen für die gesamte Region in zahlreichen Bereichen:  Bioökonomie, der Digitalisierung, im Bereich Geothermie und Energieinfrastruktur mit der Fraunhofer-Gesellschaft, Campus Aldenhoven, Industrie

 

Drehkreuz Weisweiler-Inden-Stolbergsowie der brainergy Park in Jülich- Niederzier-Titz und Chancen auf ein Innovationcenter und einen Co. space in Düren.

 

Dies sind Chancen für eine positive Gestaltung des Strukturwandels mit guten Beschäftigungs-perspektiven, die mit Hochdruck auf allen Ebenen gemeinsam von Kommunen, Kreis, Land und Bund umgesetzt werden müssen. Dabei werden wir uns weiterhin aktiv einbringen.“

 


 

 

 

 

 

Die Kohlekommission hat Vorschläge für den Kohleausstieg in Deutschland vorgelegt.

 

Wie ist die Haltung der CDU Deutschlands bei diesem wichtigen Thema?

 

 

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