Thomas Rachel gibt den Startschuss: 860 Millionen Euro Förderung für die Wasserstoff-Modellregion

Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel gibt den Startschuss für Wasserstoff-Cluster im Rheinischen Revier: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt mit dem neuen Helmholtz-Cluster für nachhaltige und infrastrukturkompatible Wasserstoffwirtschaft (HC-H2) den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Das Leuchtturmprojekt für forschungsgetriebene Wertschöpfung wird im Rahmen des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen bis zum Jahr 2038 mit rund 860 Millionen Euro gefördert. Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Rachel gibt heute zusammen mit Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, und Christoph Dammermann, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW in unmittelbarer Nähe des Indener Tagebaus den Startschuss für die Förderung.

Hierzu erklärt Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Rachel: „Ich freue mich, dass wir heute den Startschuss für das neue Helmholtz-Cluster für Wasserstoffwirtschaft geben. Der Strukturwandel im Rheinischen Revier bringt tiefgreifende Veränderungen für die Region mit sich – weg von der Kohle, hin zu einer Energieregion der Zukunft. Wir wollen diesen Wandel für die Menschen im Rheinischen Revier mit aller Kraft erfolgreich gestalten. Die Förderung des neuen Helmholtz-Cluster für nachhaltige und infrastrukturkompatible Wasserstoffwirtschaft stellt einen wesentlichen Baustein dar, um das Rheinische Revier zu einer Wasserstoff-Modellregion mit europaweiter Strahlkraft zu entwickeln. Wir arbeiten dafür, dass neue Wertschöpfungsketten und damit auch neue attraktive Arbeitsplätze in der Region entstehen. Mit diesem Ziel vor Augen stellen wir für das Wasserstoff-Cluster im Rahmen des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen rund 860 Millionen Euro zur Verfügung.“

Hintergrund:

Der Aufbau des Helmholtz-Clusters wurde im vergangenen Jahr im Rahmen der Bund-Länder-Vereinbarung zum Kohleausstieg beschlossen. Das HC-H2 soll als großangelegtes Forschungs- und Innovationscluster den Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier vorantreiben. Das Forschungszentrum Jülich arbeitet hierfür mit Unternehmen, weiteren Forschungseinrichtungen und Organisationen der Region zusammen. Der Ausstieg aus der Kohleverstromung wird so mit dem Aufbau von nachhaltiger Wertschöpfung im Bereich der Wasserstofftechnologien verknüpft.

Das HC-H2 wird innovative Technologien für die Produktion, Logistik und Nutzung von grünem Wasserstoff erforschen, entwickeln und großskalig demonstrieren. Der Standort soll damit attraktiv werden für innovative Energie-Unternehmen, Industrieansiedlungen und Gründer. Es sollen neue Arbeitsplätze unterschiedlichster Qualifikationsprofile entstehen.

Im Zentrum stehen Technologien, die auf bereits existierende oder schnell und günstig installierbare Infrastrukturen für die Lagerung und den Transport von Wasserstoff zurückgreifen. Dies soll die effiziente Umsetzung im großen Maßstab ermöglichen. Daher konzentriert sich das HC-H2 auf flüssige oder leicht verflüssigbare Wasserstoffträger, die sich ähnlich wie konventionelle, fossile Brennstoffe handhaben lassen. So lässt sich Wasserstoff beispielsweise chemisch in Form von Methanol oder anderen Alkoholen sowie Ammoniak speichern, oder mittels der LOHC-Technologie an organische Trägerflüssigkeiten binden, die sich mit der bestehenden Infrastruktur und vorhandener Logistik, etwa mit Tanklastern, Öltankern und Containern, transportieren lassen.

  • Pressemitteilung des BMBF -
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