„Ohne unsere Feuerwehr wird’s brandgefährlich“

NRW fördert mit fast 1,2 Millionen Euro den Neu- und Ausbau von Feuerwehrgerätehäuser im Kreis Düren

In Nordrhein-Westfalen sorgen mehr als 80.000 ehrenamtliche und mehr als 13.000 hauptamtliche Feuerwehrleute für die Sicherheit der Menschen. Ihnen gebührt unser Respekt und unsere Dankbarkeit. Aber das Heimat- und Kommunalministerium will mehr tun und investiert in die Ausstattung der Feuerwehren: Im Rahmen der Dorferneuerung stehen in diesem Jahr insgesamt 22,9 Millionen Euro für Feuerwehrhäuser in Dörfern und Gemeinden zur Verfügung – auch der Kreis Düren kann hiervon profitieren.

„Ohne unsere Feuerwehr wird’s brandgefährlich“, betont Landtagsabgeordnete Dr. Patricia Peill (CDU). „Das ist der Landesregierung ebenso wie uns als NRW-Koalition absolut bewusst, und deshalb wollen wir die vielen Ehren- und Hauptamtler in Nordrhein-Westfalen bestmöglich unterstützen.“ Viele Feuerwehrhäuser sind nicht in dem Zustand, der wünschenswert ist. Sie genügen oft nicht einmal den Brandschutzbedingungen, oder es fehlen einfach Räume für Material, Fahrzeuge oder die Jugendfeuerwehr. Das Heimatministerium hat die Beantragung der Millionenmittel für 2021 bewusst schlank gestaltet, so dass möglichst viele Gemeinden rasch profitieren können. Das gilt jetzt auch für den Kreis Düren.

Aus dem Programm für Feuerwehrhäuser fließen 1,179 Millionen Euro in die Region, davon etwa die Hälfte in den Nordkreis. Linnich erhält 250.000 Euro, Merzenhausen für die Erweiterung eines Feuerwehrhauses 113.000 Euro, Nörvenich für den Neubau eines Feuerwehrhauses 250.000 Euro, in Titz-Ameln werden 250.000 Euro für den Neubau eines Feuerwehrhauses zur Aufrechterhaltung des Brandschutzes und zur Verbesserung der Sicherheit der Kameradschaft zur Verfügung gestellt, in Vettweiß-Soller kann das Feuerwehrhaus für 50.000 Euro erweitert werden.

Patricia Peill freut sich über die perspektivischen Möglichkeiten, die damit verbunden sind: „Diese Summe ermöglicht unserer Feuerwehr jetzt wichtige Investitionen in ihre eigene Infrastruktur.“

Hintergrund: Mit dem Sonderaufruf Feuerwehrhäuser im Rahmen der Dorferneuerung bewilligt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) in diesem Jahr 22,9 Millionen Euro für Feuerwehrhäuser in 104 Dörfern, Gemeinden und Städten und für insgesamt 119 lokale Projekte zur Verbesserung des Brandschutzes. Einen solchen Sonderaufruf wird es auch 2022 geben, die Antragsfrist endet am 30. September dieses Jahres.

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