Thomas Rachel mit 96 % zum CDU Bezirksvorsitzenden wiedergewählt

Der CDU Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren, Thomas Rachel, ist auf dem Parteitag des CDU Bezirksverbandes Aachen in Stolberg mit 96,3 % zum CDU Bezirksvorsitzenden wiedergewählt worden. Er erhielt 104 Ja Stimmen, vier Nein und eine Enthaltung.

Der Parlamentarische Staatssekretär der Bundesregierung Thomas Rachel warb in einem flammenden Plädoyer für eine „offensive Gestaltung des anstehenden Strukturwandels in der Braunkohlenregion“. Er erinnerte daran, dass nach der Steinkohle nun mit der Rückführung der Braunkohleförderung in den Tagebauen Inden, Hambach und Garzweiler eine weitere große Umgestaltung von der Region gemeistert werden muss.

Thomas Rachel MdB erwartet von den Grünen und Umweltverbänden, die dem Bericht der Kohle/Strukturwandel-Kommission zugestimmt haben, jetzt dafür zu sorgen, dass die illegalen Besetzungen im Hambacher Forst und die Angriffe auf RWE – Mitarbeiter und Ordnungskräfte umgehend beendet werden. Im Rahmen des Strukturwandels möchte die CDU im Bezirk Aachen die Region zu einem „Impulsgeber für die Mobilität von morgen entwickeln“ und zu einem „Energierevier der Zukunft“ machen, wie der Dürener Christdemokrat betonte. Mit neuer Wertschöpfung solle Beschäftigung für die Menschen entstehen.

Zusammen mit der Europa-Abgeordneten Sabine Verheyen werben die Christdemokraten im Bezirk Aachen für eine hohe Wahlbeteiligung bei der Europawahl am 26. Mai.  Ein rückwärtsgewandtes Europa, in dem der Nationalismus wieder aus den Ecken krieche, müsse verhindert werden. Thomas Rachel: „Nationalismus führt am Ende immer ins Verderben!“ Sabine Verheyen MdEP hob in ihrer Rede hervor, dass zum ersten Mal CDU und CSU mit einem gemeinsamen Wahlprogramm zur Europawahl antreten und mit Manfred Weber einen gemeinsamen Spitzenkandidaten stellen. Bei der Wahl gehe es um die Frage, wie man Europa gestalten wolle. Die Zustimmung zur europäischen Idee sei auch angesichts des Brexits noch nie so hoch wie heute.

Präsident Klaus-Heiner Lehne erläuterte den EU-Haushalt, der für mehr Arbeitsplätze, mehr Wachstum und mehr Investitionen sorge, zugleich aber auch dazu beitragen soll, Europa sicherer zu machen. Die Gelder würden für den Ausbau der Verkehrswege, Energienetze und Kommunikationsverbindungen zwischen den EU-Ländern, den Schutz der Umwelt, und die weltweite Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft sowie die Förderung grenzüberschreitender Zusammenschlüsse europäischer Wissenschaftler und Forscher eingesetzt. Klaus-Heiner Lehne bedauerte, dass einige Mitgliedstaaten die EU-Fördertöpfe nicht ausschöpfen würden. In der Vergangenheit habe auch die rot-grüne Landesregierung in Düsseldorf europäische Fördergelder ungenutzt gelassen, obwohl die Gelder von der EU zugesagt worden seien. 

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