Bildung ist Beziehungsarbeit

„Bildung ist Beziehungsarbeit“, davon sind Thomas Rachel MdB und die 20 Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarschule Jülich überzeugt. Im Rahmen ihrer Kollegiumsfahrt und auf Einladung des Dürener Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel (CDU) besuchten die Lehrerinnen und Lehrer unter Leitung von Angelika Lafos den Bildungsstaatssekretär im Deutschen Bundestag. 

Während einer hochpolitischen Phase, die von der aktuellen Außen- und Sicherheitspolitik durch den Bundeswehreinsatz in Syrien und der Flüchtlingskrise bestimmt wird, diskutierten die Lehrer mit Thomas Rachel MdB besonders über ihre täglichen Erfahrungen mit Kindern aus Kriegs- und Krisenregionen. Seitens der Bundesregierung wurden vielseitige Maßnahmen zur Unterstützung der Flüchtlingsarbeit in die Wege geleitet. „Wir müssen den Menschen in den Blick nehmen“, erläuterte Thomas Rachel und beschrieb die Maßnahmen, die sich besonders auf den Erwerb der deutschen Sprache beziehen. Es gelte, die Kompetenz und die Potenziale von Flüchtlingen zu erkennen und durch Sprache die Integration in Ausbildung und Beruf zu fördern. Dazu gehörten beispielsweise eine Lern-App „Einstieg Deutsch“ sowie „Deutsch für den Beruf“; ein speziell konzipiertes Lesestart-Set für alle Flüchtlingskinder bis zum Alter von fünf Jahren in Erstaufnahmeeinrichtungen; die Unterstützung von Studenten sowie die Stärkung des kommunalen Bildungsmanagements durch die geplante Förderung von Bildungskoordinatoren für eine bessere Organisation und Koordinierung von Bildungsangeboten für Flüchtlinge, betonte Thomas Rachel MdB.

 

Die Sekundarschule Jülich verfügt, wie bereits einige Schulen im Kreis Düren, über eine „Internationale Klasse“, in der besonders Flüchtlingskindern ein Einstieg in die deutsche Sprache und den Schulalltag geboten wird. „Das Modell dieser Internationalen Klasse ist sehr wichtig. Dies verschafft den oft traumatisierten Kindern ein Gefühl des Dazugehörens und ein Stück neuer Heimat“, betonte Thomas Rachel und traf auf eine breite Zustimmung der Lehrerinnen und Lehrer. Diese berichteten aus der Praxis und erläuterten dem Christdemokraten die vielen Vorteile einer Internationalen Klasse sowie die Freude zu sehen, wie hilfsbereit die anderen Schülerinnen und Schüler seien. Es sei ein Miteinander und Füreinander. Das Engagement der Lehreinnen und Lehrer sei toll, erklärte die Schulleiterin Angelika Lafos und bedankte sich bei ihrem Kollegium. Bildung fruchtet, wenn eine gute Vertrauensbasis zwischen den Lehrern und den Schülern vorhanden sei, erklärte Thomas Rachel und traf auf Zustimmung des Lehrerkollegiums der Sekundarschule Jülich. 

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