Junge Union besucht Tagebau Hambach

Die 30 jungen Teilnehmer erhielten durch eine fach- und sachkundige Bergbauingenieurin von RWE Power beeindruckende Einblicke – bis zu 500 Meter tief – in die Arbeit der acht immensen Schaufelradbagger, die rund 40 Millionen Tonnen Braunkohle pro Jahr fördern. 

Seit 1978 befindet sich der Tagebau Hambach zwischen den Landkreisen Düren und Rhein-Erft. Es ist mit 41km2 der größte und ertragreichste Tagebau im rheinischen Braunkohlerevier, der bis 2045 Braunkohle fördert, die das Stromnetz speisen wird.


Die Jungpolitiker stellten viele kritische Fragen zu entstandenen Umweltschäden, beispielsweise durch das das künstliche Absenken des Grundwasserspiegels, sowie zur Umsiedlungsproblematik. Ebenso diskutierten sie die Verantwortung des Unternehmens über die Zeit des Kohleabbaus hinaus.


 „Der Tagebau Hambach ist neben Garzweiler und Inden mit seinen 1400 direkten Arbeitsplätzen ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbilder unserer Region. Jetzt müssen Konzepte entwickelt werden, wie die insbesondere für die junge Generation so wichtigen Arbeits- und Ausbildungsplätze auch nach dem Braunkohleausstieg weiterhin in unsere Region gehalten werden können.“ merkt  Julia Dinn, Kreisvorsitzende der Jungen Union Kreisverband Düren, kritisch an.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0