Thomas Rachel MdB ist neues Mitglied im Rat der EKD

Bei den heutigen Wahlen zum Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Bremen ist der Bundesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) und Parlamentarische Staatssekretär der Bundesregierung, Thomas Rachel MdB, für die Amtszeit von sechs Jahren in das höchste Gremium der EKD gewählt worden.

Damit reiht er sich in die Gruppe prominenter Vertreter des EAK ein, die in früheren Jahren dem Rat der EKD angehörten, wie Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe MdB und der spätere Bundespräsident Dr. Richard von Weizsäcker. 


Thomas Rachel ist der erste EAK-Bundesvorsitzende im Rat der EKD seit der Gründung des Evangelischen Arbeitskreises im Jahre 1952 durch Bundestagspräsident Hermann Ehlers, der selbst auch einer der Mitbegründer der EKD gewesen ist.


Der EAK-Bundesvorsitzende bezeichnete es als große Ehre und Freude, nun im höchsten Leitungsgremium der EKD unmittelbar mitwirken zu können. In seiner Bewerbungsrede hatte er zuvor betont, dass die besondere Kraft, Stärke und Lebendigkeit des evangelischen Weges gerade darin liege, auch aus unterschiedlichen Perspektiven heraus in geschwisterlichem Geiste um die besten Antworten zu ringen.


Die brückenbauende Tätigkeit an der Schnittstelle von Kirche und Politik liegt Thomas Rachel seit vielen Jahren am Herzen. Vor dem Hintergrund einer bunter, heterogener und multireligiöser werdenden Gesellschaft käme es nach seinen Worten darauf an, die eigene Identität und die Fähigkeit zum offenen Dialog als zwei Seiten ein- und derselben Medaille zu erkennen. In besonderer Weise fühle er sich auch dem interreligiösen Dialog mit dem Judentum und Islam verpflichtet.

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