Kreis Düren erhält von der Bundesregierung 3,4 Mio. Euro Soforthilfe für Flüchtlinge 

Auf dem gestrigen Flüchtlingsgipfel von Bund und Ländern wurde ein wichtiges Maßnahmenpaket mit schnellen Finanzhilfen beschlossen. „Noch für dieses Jahr stellt die Bundesregierung eine weitere Milliarde Euro zur Versorgung der Flüchtlinge bereit“, freut sich der Parlamentarische Staatssekretär der Bundesregierung Thomas Rachel MdB (CDU).

 

„Die Gelder werden über das Land NRW direkt an die Kommunen weitergeleitet“, erläutern die Landtagsabgeordneten Josef Wirtz MdL (CDU) und Rolf Seel MdL (CDU). Der Kreis Düren erhalte in diesem Jahr über 3,4 Mio. Euro für die Versorgung der Flüchtlinge, betont Bundestagsabgeordneter des Kreises Düren Thomas Rachel. Davon erhalten die Stadt Düren rund 1. Mio. Euro, die Stadt Jülich 415.000 Euro und beispielsweise die Gemeinden Linnich 180.000 sowie die Gemeinde Kreuzau 217.000 Euro.

 

„Die Kommunen in NRW müssen sich um immer mehr Flüchtlinge und Asylbewerber kümmern und werden bislang von der rot-grünen Landesregierung nicht ausreichend unterstützt“, kritisieren die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Wirtz und Seel. „Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie die von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten Gelder vollständig an die Kommunen weitergibt.“

Insgesamt fließen somit in diesem Jahr zwei Milliarden Euro vom Bund für die Unterbringung, medizinische Versorgung und Ernährung der Flüchtlinge an Länder und Kommunen.

 

Zusatz-Finanzmittel 2015 der Bundesregierung an die 15 Kommunen im Kreis Düren:

  • Aldenhoven: 179.945 Euro
  • Düren: 1.046.170 Euro
  • Heimbach: 66.609 Euro
  • Hürtgenwald: 131.912 Euro
  • Inden: 101.210 Euro
  • Jülich: 415.516 Euro
  • Kreuzau: 216.994 Euro
  • Langerwehe: 176.757 Euro
  • Linnich: 180.548 Euro
  • Merzenich: 134.629 Euro
  • Nideggen: 150.351 Euro
  • Niederzier: 209.974 Euro
  • Nörvenich: 156.679 Euro
  • Titz: 125.843 Euro
  • Vettweiß: 137.828 Euro 

 

Gesamt Kreis Düren: 3.430.965 Euro

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