Campus Aldenhoven als Zukunftsstandort für die Region

Die Gemeinde Aldenhoven und der Kreis Düren bemühen sich seit längerem intensiv, den Kraftwerksstandort Aldenhoven-Siersdorf (LEP VI-Fläche) zu Gunsten einer gewerblichen Nachfolgenutzung im neuen Landesentwicklungsplan (LEP) als Siedlungsraum und nicht, wie vorgesehen, als Freiraum auszuweisen. Dadurch würde ein großflächiges interkommunales Gewerbegebiet entstehen, das an das Gelände des Aldenhoven Testing Center (ATC) unmittelbar angrenzt. Der Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren, Thomas Rachel (CDU), hatte sich mit einem Schreiben an die NRW Ministerpräsidentin zur Unterstützung dieses Anliegens gewandt.

 

Der Chef der NRW Staatskanzlei, Franz-Josef Lersch-Mense, hat dem Dürener Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel (CDU) mit folgenden Worten geantwortet:

 

„[…]Die Entscheidung, wo und in welchem Umfang in Zukunft Siedlungsraum im Regierungsbezirks Köln ausgewiesen wird, obliegt dem Regionalrat Köln als Planungsträger. […] Die Gemeinde Aldenhoven, die Stadt Baesweiler und der Kreis Düren sollten sich daher nach Inkrafttreten des neuen LEP an die Regionalplanungsbehörde Köln wenden, um ihr die Möglichkeiten einer entsprechenden Planung zu erörtern.“ Denn die Entscheidung, wo und in welchem Umfang in Zukunft Siedlungsraum im Regierungsbezirk Köln ausgewiesen würde, obliege dem Regionalrat Köln als zuständiger Planungsträger.

 

Der Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel (CDU) setzt darauf, dass der Regionalrat Köln parteiübergreifend das wichtige industriepolitische Vorhaben im Norden Dürens unterstützt und ermöglicht. „Dies umso mehr als diese Chance für zusätzliche Arbeitsplätze im Campus Aldenhoven im Zuge der Umgestaltung der Tagebaulandschaft unbedingt genutzt werden sollte“, so der Christdemokrat. 

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