CDU Kreis Düren lehnt Belastung der Braunkohle ab - Kritik an Sonderabgabe

„Die vom Bundeswirtschaftsministerium geplante Sonderabgabe für Kohlekraftwerke würde unsere Braunkohleregion und die gesamtdeutsche Stromversorgung hart treffen“, kritisiert der Kreisvorsitzende der CDU Düren, Thomas Rachel MdB. „Unsere Region hat über Jahrzehnte zur Energiesicherheit der gesamten Bundesrepublik beigetragen. Deshalb darf es jetzt keinen Abbruch bei der Braunkohleförderung geben“, betont CDU Bundestagsabgeordneter Thomas Rachel.

Die geplante Sonderabgabe erschwere den wirtschaftlichen Betrieb konventioneller Kraftwerke massiv und gefährde damit zehntausende Arbeitsplätze in der Region sowie die Versorgungssicherheit und erträgliche Preise für Unternehmen und Privatverbraucher. Die CDU im Kreis Düren lehnt diesen Vorschlag deshalb entschieden ab. Denn Braunkohle sei der einzige subventionsfreie und importunabhängige Energieträger. Das Konzept gehe einseitig zu Lasten des Energieträgers Braunkohle. Dies sei nicht akzeptabel, betonen die Christdemokraten im Kreis Düren. „Es ist eine große Enttäuschung, dass die rot-grüne Landesregierung bei der Vertretung der Interessen unserer Braunkohleregion versagt“, erklären die CDU Landtagsabgeordneten Josef Wirtz und Rolf Seel. Die Region müsse sich parteiübergreifend für den Erhalt der Arbeitsplätze im Rheinischen Revier aufstellen. Insofern wurde die Initiative von Landrat Wolfgang Spelthahn mit anderen Landräten des Rheinlands begrüßt.

 

Am Samstag werden die nordrhein-westfälischen CDU Abgeordneten aus dem Landtag, dem Bundestag und dem Europaparlament zu ihrer Mandatsträgerkonferenz in Kamp-Lintfort zusammenkommen. Gäste sind der sächsische Ministerpräsident, Stanislaw Tillich, RWE-Vorsitzender Peter Terium und Verdi Vorsitzender Frank Bsirske. Dort soll ein energiepolitischer Beschluss zur Unterstützung der Braunkohle als wichtigen heimischen Energieträger gefasst werden. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0