Lobby sein für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern

Schon seit einigen Jahren pflegt der Landtagsabgeordnete Josef Wirtz einen engen Kontakt zur Jülicher Schirmerschule. In diesem Zusammenhang kam er auch jüngst wieder mit der Rektorin, Beate Wirth-Weigelt, zu einem Gedankenaustausch zusammen, um sich über die Entwicklung der Förderschule zu informieren. Wichtige Themen waren dabei der Trägerwechsel, die Schulsozialarbeit und die vielfältigen Angebote, weshalb die Schirmerschule seit März auch den Titel „Schule der Zukunft“ tragen darf.

Mit dem Wechsel der Trägerschaft hin zu einem kreisweiten Zweckverband wird die Zukunft der Schule für die nächsten Jahre gesichert und Jülich als Förderschulstandort im Nordkreis erhalten. Die Rektorin rechnet damit, dass durch diesen Zusammenschluss und die Erweiterung der Förderschwerpunkte im Sekundarbereich  auch im kommenden Schuljahr eine Schülerzahl von rund 190 gehalten werden kann. Ungeachtet dessen wird der Einsatz für Inklusion an der Schule sehr ernst genommen.  Einem inklusiven Prozess mit Augenmaß pflichtete auch Wirtz bei: „Wer den Eltern Wahlfreiheit verspricht, muss ihnen auch die  Möglichkeit dazu erhalten“.


Als „unentbehrlich“ bezeichneten die beiden den Einsatz von Schulsozialarbeitern. Der Abgeordnete bedauerte in diesem Kontext das zögerliche Vorgehen der Landesregierung und hofft, dass die kürzlich auf 25 Stunden gekürzte Sozialarbeiterstelle an der Schirmerschule bald wieder ausgeweitet werden kann.

Während des Gespräches erinnerte die Schulleiterin an den erfolgreichen Einsatz für die Etablierung eines gebundenen Ganztagsangebots in der Vergangenheit und bedankte sich bei Wirtz für die geleistete Unterstützung zusammen mit seinem Bundestagskollegen Thomas Rachel.


Der Landtagsabgeordnete lobte im Gegenzug das „außerordentliche Engagement“ der Schule und ihrer Schulleitung, deren persönlicher Anspruch es ist „Lobby für die Kinder, Jugendlichen und ihre Eltern zu sein“.

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