Bundesverkehrsministerium eröffnet das Verfahren für Ortsumgehung B 264 (Golzheim) neu!l

Auf Initiative des Dürener Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel (CDU) hat das Bundesverkehrsministerium (BMVI)

interveniert und das Land NRW aufgefordert, die Projektdaten für die Ortsumgehung B 264 in Golzheim zu übersenden, um

die Ortsumgehung nachträglich durch das BMVI zu bewerten. Dies teilte der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann aus

dem BMVI seinem Dürener Kollegen mit. 

Hintergrund der Initiative des Dürener Christdemokraten ist, dass das Land NRW die Ortsumgehung B 264 Golzheim als „nachrangig planen“ herabgestuft und zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans nicht gemeldet hat. Seitdem ruhen alle Planungen. In der Golzheimer Bevölkerung war das Desinteresse der NRW Landesregierung an der viel belasteten Ortsumgehung auf Unmut und Unverständnis gestoßen. Die frühzeitige Beerdigung der Ortsumgehung Golzheim sei nicht akzeptabel.

 

„Die große Belastung der Bevölkerung in der Gemeinde Merzenich, besonders im Raum Golzheim, muss bei der Bewertung der Ortsumgehung auf jeden Fall berücksichtigt werden“, fordert Thomas Rachel MdB. Jetzt ist die Landesregierung gezwungen, dem BMVI die Projektdaten zu übermitteln, um eine transparente Vorgehensweise nach nachvollziehbaren und bundesweit einheitlichen Beurteilungsgrundlagen erreichen zu können. Dies sei ein besonderer Vorgang und nur im Einzelfall möglich, betonte Thomas Rachel (CDU), der ein vorläufiges Eingreifen des BMVI erreichen konnte. Für das BMVI stelle die B 264 weiterhin eine verkehrswichtige Achse im Raum Düren-Kerpen dar.

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