Schließung von Notfallpraxen für CDU- Kreistagsfraktion absolutes No-Go

Als vollkommen überzogen und unakzeptabel bezeichnet Karl Schavier, Fraktionsvorsitzender der Dürener CDU-Kreistagsfraktion, die Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNR), zehn Notfallpraxen in der Region Aachen zu schließen. Demnach würde es auch im Kreis Düren zukünftig in der gesamten Fläche zwischen Titz und Heimbach sowie Nörvenich und Aldenhoven  voraussichtlich nur noch eine zentrale notärztliche Anlaufstelle geben. 

Für die CDU-Kreistagsfraktion darf es nach Aussagen von Schavier nicht dazu kommen, dass betroffene Bürger sich im Krankheitsfall auf deutlich längere Wegstrecken und endlose Wartezeiten einrichten müssen. Das wäre insbesondere ohne eigenes Verkehrsmittel oder ausreichend finanzielle Möglichkeiten oder familiäre Unterstützung kaum zu bewältigen und damit unzumutbar. Zusätzlich schwierig sei dies auch für behinderte und ältere Menschen die in ihrer Lebenssituation eh schon beeinträchtigt sind. Eine solche Ausdünnung der medizinischen Versorgung schränke zudem die Zukunftsfähigkeit der Region wesentlich ein. "Wir stehen voll und ganz hinter der von Landrat Wolfgang Spelthahn initiierten Forderung des Kreises Düren an die KVNR, die Schließungspläne nicht weiter zu verfolgen", so der Christdemokrat Karl Schavier.(rm)

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