Haushaltskonsolidierungsprojekt beim Kreis trägt reichlich Früchte  

Mit dem seiner Zeit vom Dürener Kreistag gefassten Beschluss zur Umsetzung der Vorgaben in der Abschlussdokumentation  Management-Summary und Maßnahmenkatalog der Firma Rödl & Partner war das Ziel verbunden, beim Kreis Düren ein Sparpotential von über 5,7  Mio. Euro über einen Zeitraum von mehreren Jahren zu generieren. Die Hebung dieser Potentiale war jedoch unabdingbar damit verknüpft, rund 40 zusätzliche Stellen zu schaffen, eine Maßnahme, die sich eindeutig entgegen der gängigen Spartrends bewegt. 

Zwischenzeitlich liegen Erfahrungswerte aus dem ersten Jahr der Umsetzung dieser Konsolidierungsmaßnahme vor. Lag die Prognose für 2014 bei einem Konsolidierungsbeitrag in Höhe von knapp 230.000 Euro, so ist dem aktuellen Bericht zum Controlling des Projektes für das erste Jahr bereits ein erzielter Konsolidierungsbeitrag in  Höhe von 1.287.000 Euro zu entnehmen. Karl Schavier, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion dazu:" Heute zeigt sich mehr als deutlich, dass das seiner Zeit von Landrat Wolfgang Spelthahn initiierte und gegen die Stimmen der SPD beschlossene Haushaltskonsolidierungsprojekt auf der Grundlage des Gutachtens von Rödl & Partner der richtige Weg war. Über eine Million Euro mehr als prognostiziert konnten bereits im ersten Jahr zur Verbesserung des Kreishaushaltes erzielt werden". Wie dem Controllingbericht als Vorlage für die anstehende Kreistagssitzung zu entnehmen ist, entwickeln sich die Einzelmaßnahmen stetig positiv fort. Ferner ist zu lesen, dass aktuell keine Anhaltspunkte vorliegen, die das avisierte Einsparpotential von über 5,7 Mio. Euro in Frage stellen. Im Gegenteil: Es wird deutlich, dass einige Einzelmaßnahmen ihr ursprünglich erwartetes Potential erheblich übertroffen haben. "Das sehr gute Zwischenergebnis ist insbesondere der Arbeit aller an diesem Projekt beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kreisverwaltung geschuldet. Der Vertrauensvorschuss, den die betroffenen Ämter durch die zwischenzeitlich eingerichteten Mehrstellen erhalten haben, war gerechtfertigt und wurde durch Einsatzbereitschaft und Motivation zurückgezahlt. Hierfür gilt unser besonderer Dank", so Schavier weiter.(rm)

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