Partei und Verwaltung unterstützen Tierschutzverein

Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel MdB tauschten sich der Tierschutzverein Düren und Vertreter der Kreisverwaltung unter Leitung von Landrat Wolfgang Spelthahn über die aktuellen Probleme im Bereich des Tierschutzes im Kreis Düren aus. Die zunehmende Zahl streunender Katzen und die Situation von Wildtieren in Zirkussen waren dabei die zwei beherrschenden Themen, wie Rachel und Spelthahn berichteten. 

Mit großer Sorge betrachte der Tierschutzverein die zunehmende Zahl streunender Katzen, die für viel Nachwuchs sorgten, der dann ins Tierheim gebracht würde und damit die Kapazitäten des Tierheims ausreizten. Einige Kommunen im Kreis Düren haben daraufhin eine Kastrationspflicht für Katzen eingeführt. „Nach neuer Rechtslage kann künftig der Kreis eine solche Kastrationspflicht erlassen“, wie Landrat Spelthahn (CDU) erklärte. Sobald die Mustersatzung des Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Verbraucherschutz vorliegt, werde der Kreis Düren die neue Möglichkeit zeitnah umsetzen, kündigte Landrat Wolfgang Spelthahn an, der das Wohl der Katzen im Blick hat. Gleichzeitig wurde von der Kreisverwaltung und Tierschutzverein verabredet, einen kreisweiten Aktionstag ins Leben zu rufen, bei dem mit Hilfe von Sponsoren und Tierschützern ein Angebot zur Kastration freilaufender Katzen unterbreitet wird. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel (CDU) begrüßte dieses gemeinsame Vorgehen, um der Verwahrlosung der Katzen entgegenzuwirken.

 

Der Tierschutzverein berichtete darüber hinaus über Tierschutzproblemen bei Wildtieren in Zirkussen. Da ein Verbot von Zirkussen mit Wildtieren im Kreis Düren juristisch schwierig ist, schlug Landrat Wolfgang Spelthahn eine Resolution des Kreistages vor, der eine klare Missbilligung von wilden Zirkustieren ausspricht und sicherte weiterhin sehr strenge Kontrollen durch das Veterinäramt des Kreises zu.

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