Kreisstraßen K29 und K45 werden ausgebaut

Nachdem seitens der Bezirksregierung ein positiver Förderbescheid in Aussicht gestellt wurde, beauftragte der Bauausschuss des Kreises Düren in seiner ersten Sitzung unter Vorsitz von Hans-Willi Dohmen (CDU) die Verwaltung vorbehaltlich einer Sicherstellung der Finanzierung und der zu erwartenden Zustimmung des Kreisausschusses mit dem Ausbau der K29 inkl. begleitendem Radweg zwischen der Ortslage Hürtgenwald-Horm und der Kreuzung mit der K27 bei Kufferath. Bedingt durch die jahrzehntelange Nutzung als Zuwegung zum Gewerbegebiet Horm  ist die Oberfläche dieser Straße extrem stark beschädigt.

Aufgrund starker Beschädigungen soll auf der gleichen Grundlage auch die K45 zwischen dem Abzweig von der K27 in Merode und der B265 bei D´horn erneuert werden. "Bereits seit Jahren sind diese beiden Straßenabschnitte stark erneuerungsbedürftig. Mit Freude haben wir die Nachricht seitens der Bezirksregierung zur Kenntnis genommen. Somit dürfte mit Blick auf die kreiseigene Haushaltsplanung mit der Maßnahme an der K29 nun endlich in 2015 und an der K47 in 2016 begonnen werden," erläutert H.W. Dohmen.

 

Beauftragt wurde die Verwaltung auch mit der Einleitung notwendiger Schritte zur Planung und Einreichung eines Förderantrages für den Bahnradweg Aachen-Jülich, den die Städteregion Aachen bis zur Dürener Kreisgrenze forciert. In Absprache mit der Gemeinde Aldenhoven und der Stadt Jülich soll dabei ein 6KM langes Teilstück des Fahrradweges auf der ehemaligen Bahntrasse der früheren Jülicher Kreisbahn zwischen diesen beiden Kommunen ertüchtigt werden. "Die CDU sieht hierin insbesondere mit Blick auf den immer stärker aufkommenden Verkehr mit Elektrofahrrädern eine vernünftige Fortentwicklung des bestehenden Infrastrukturangebotes," kommentiert Rainer Grassmann , Sprecher der CDU im Bauausschuss.

 

Erfreut nahm der Ausschuss die Erreichung weiterer Teilziele bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes des Kreises Düren zur Kenntnis. Laut Mitteilung der Verwaltung konnte in 2014 u.a. durch verschiedene Einzelmaßnahmen am Kreishaus der Energieverbrauch dauerhaft um 1.000.000 kWh jährlich gesenkt werden, was wiederum einer Einsparung von ca. 250.000 kg  Kohlendioxid entspricht.(rm)