CDU Bezirksverband Aachen für Campus Aldenhoven

Der CDU Bezirksverband Aachen, zu dem die Kreisverbände Aachen Land und Aachen Stadt, Heinsberg, Düren-Jülich und Euskirchen gehören, begrüßt die Initiative von Landrat Wolfgang Spelthahn, das Gelände der ehemaligen Zeche "Emil Mayrisch" zu einem ‚Campus‘ weiter zu entwickeln. Nachdem die Region in vollem Umfang von der Autoteststrecke, die neue Arbeitsplätze geschaffen hat, profitiert, steht jetzt die Entwicklung des ‚Campus Aldenhoven‘ an. 

Wolfgang Spelthahn: „ Wir müssen hier weitere Firmen ansiedeln, die das Gelände und die Anlage nut-zen und dafür Büros, Konferenzräume und Werkstätten benötigen, eine Tankstelle und ein Hotel für Mitarbeiter und Gäste“. Landrat Spelthahn ist überzeugt, dass so in der Region und vor Ort weitere neue Arbeitsplätze entstehen. Am Freitag stellte Wolfgang Spelthahn dem CDU Bezirksvorstand das Projekt ‚Campus Aldenhoven‘ vor, das vom Kreis Düren und den beiden Kommunen Aldenhoven und Baesweiler gemeinsam betrieben werden soll.

 

CDU Bezirksvorsitzender und Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Rachel MdB: „Es ist wichtig, unsere Region weiter zu entwickeln und zukunftsfähig zu machen. Unsere Region ist mit dem Jülicher Forschungszentrum, der RWTH Aachen und der FH Jülich eine der führenden Forschungsstandorte“. „Eine hervorragende Ausgangsbasis für den geplanten ‚Campus Aldenhoven‘ mit seinem Automobil-Schwerpunkt für Forschung und Industrie“, so der Dürener Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel.

 

Unterstützung bekommt Landrat Wolfgang Spelthahn auch von den Landtagsabgeordneten der Region. Der Dürener Landtagsabgeordnete Josef Wirtz hatte jüngst eine Anfrage an die Landesregierung gerich-tet, ob diese bei der Realisierung des Gewerbegebiets behilflich ist oder das Projekt vielmehr verhindert. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hatte im vergangenen Jahr den Entwurf eines neuen Landesentwicklungsplan (LEP) erarbeitet. Dieser sieht den ehemaligen Standort des Steinkohlenkraftwerks in den zeichnerischen Festlegungen als Freiraum dargestellt. Eine Umwidmung der Fläche ist bisher nicht erfolgt. Somit ist eine inter-kommunale gewerblich-industrielle Nachfolgenutzung derzeit nicht möglich. Josef Wirtz fordert mit seinen Landtagskollegen Bernd Krückel aus Heinsberg die rot-grüne Landes-regierung NRW auf, eine Folgenutzung der industriellen Altflächen zuzulassen, damit in naher Zukunft in diesem Bereich weitreichende Ersatzarbeitsplätze angeboten werden können.

 

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