Bundesregierung beschließt Einführung von Vertriebenengedenktag

Künftig soll jedes Jahr in Deutschland am 20. Juni an die Opfer von Flucht und Vertreibung gedacht werden.

Dies hat der Parlamentarische Staatssekretär der Bundesregierung und Bundestagsabgeordneter des Kreises Düren,

Thomas Rachel (CDU), dem Vorsitzenden des Bundes für Vertriebene im Kreis Düren, Herrn Manfred Barsuhn,

in einem Brief mitgeteilt.

Es ist ein bedeutendes Zeichen, dass der künftige „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“

am gleichen Datum wie der Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen begangen wird, hob Thomas Rachel MdB hervor.

Der Gedenktag solle ein Zeichen setzen, die Verständigung zwischen den Völkern zu stärken und die Vertreibung zu ächten.

 

Der bundesweite Gedenktag soll das große Leid, das Millionen Deutsche nach dem Zweiten Weltkrieg durch

Vertreibung, Flucht und Zwangsumsiedlung erlitten haben, in das öffentliche Bewusstsein rücken. „Damit wird auch

das Schicksal der mehreren tausend Vertriebenen, die im Kreis Düren ihre neue Heimat gefunden und am Aufbau

mitgewirkt haben, gewürdigt“, freut sich Thomas Rachel MdB.

 

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