Kein Fracking im deutsch-niederländischen Grenzgebiet

Grundwasser kennt keine Landesgrenzen

Die CDU-Landtagsabgeordneten Rolf Seel und Josef Wirtz sind äußerst besorgt über das derzeit laufende niederländische Genehmigungsverfahren zur Gewinnung von Erdgas mittels Fracking in der Deutsch-Niederländischen Grenzregion. Die CDU-Landtagsfraktion lehnt Fracking mit wassergefährdenden Stoffen seit Jahren strikt ab. Das hat sie in der letzten Fraktionssitzung noch einmal sehr deutlich gemacht.

„Die Sicherheit unseres Trinkwassers muss absoluten Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen haben. Weil Wasser keine Ländergrenzen kennt, sehen wir die geplanten Fracking-Pläne unserer niederländischen Nachbarn im Grenzgebiet zu Deutschland mit großer Sorge.“ betonen Seel und Wirtz. „Auch der Kreis Düren könnte dann von dem Fracking im Grenzgebiet betroffen sein.“

 

Die CDU nehme aber wohlwollend zur Kenntnis, dass die niederländische Regierung das öffentliche Beteiligungsverfahren auch auf Deutschland ausgedehnt habe, um die berechtigten Sorgen und Einwände diesseits der Grenze im Genehmigungsverfahren zu berücksichtigen.

 

„Die CDU-NRW wird ihre Bedenken gegenüber den niederländischen Behörden klar äußern.“ so die beiden CDU-Abgeordneten.

 

 

 

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