Ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Kreis Düren

Die CDU-Mittelstandsvereinigung informiert sich im Krankenhaus an der Roonstraße

Investitionen von rund 20 Millionen Euro hat das Krankenhaus Düren in den vergangenen Jahren getätigt. Ein bedeutender Teil des Geldes blieb unmittelbar in der Region, denn das Krankenhaus arbeite bei seinen Baumaßnahmen am liebsten mit Unternehmen aus der Nachbarschaft, betonte Dr. Gereon Blum bei einem Besuch der CDU-Mittelstandsvereinigung. „Mehr als sechs Millionen Euro blieben zuletzt pro Jahr in der Region, obwohl wir als kommunale Einrichtung bei vielen Aufträgen zur europaweiten Ausschreibung verpflichtet sind. Wenn Sie noch die Kaufkraft unserer gut 1100 Mitarbeiter hinzurechnen, wird ersichtlich, dass das Krankenhaus ein großer Wirtschaftsfaktor im Kreis Düren ist“, sagte Dr. Blum. 

Die Mittelstandsvereinigung der CDU mit ihrem Vorsitzenden Rolf Delhougne besuchte das Krankenhaus an der Roonstraße, um optische und inhaltliche Einblicke in die größte Klinik zwischen Köln und Aachen zu erhalten. So nahmen die Christdemokraten bei einer Führung durchs Krankenhaus unter anderem die derzeit komplett ausgelastete neue Komfortstation des Krankenhauses in Augenschein. Aber nicht nur das Hotelflair auf der Privatstation, sondern auch die renovierten Zimmer auf den normalen Stationen hinterließen Eindruck. Spannend war auch der Blick in die Radiologie, wo der Mittelstandsvereinigung nicht nur die hochmodernen Geräte und Anlagen gezeigt wurden, sondern auch die faszinierenden Möglichkeiten der modernen computergesteuerten Diagnostik demonstriert wurden.

 

Inhaltlich gab Dr. Blum einen kleinen Einblick in die Historie des Dürener Krankenhauses, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Interessant war für die Wirtschaftspolitiker auch die Darstellung der dualen Krankenhausfinanzierung über den immer kleiner werdenden Topf der vom Land gewährten Baupauschale auf der einen und den von den Krankenkassen gezahlten Erlösen auf der anderen Seite. Dass das Krankenhaus die dringenden notwendigen Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen, Investitionen in die langfristige Standortsicherung und den laufenden Unterhalt seiner Gebäude wegen der geringen Landesmittel  zum allergrößten Teil selber erwirtschaften muss, stelle eine große Herausforderung dar, betonte Dr. Blum.

 

 

Mittelstandsvorsitzender Rolf Delhougne dankte dem Geschäftsführer für eineinhalb sehr informative Stunden: „Wir haben heute viel Interessantes erfahren, das uns für uns bei künftigen Kontakten mit dem Krankenhaus Düren nur hilfreich sein kann.“ 

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