„Zukunft für das Mechatronikzentrum“

„Ein neuer Großauftrag und bisherige Investitionen in Höhe von 4,5 Millionen Euro geben dem Mechatronikzentrum der Bundeswehr Zukunft“, freut sich Thomas Rachel (CDU), Bundestagsabgeordneter des Kreises Düren bei seinem Besuch der Jülicher Bundeswehreinrichtung. Damit noch nicht genug. In den Jahren bis 2019 sind weitere 10 Millionen Euro für die Sanierung der Werkshallen geplant.

Begeistert zeigten sich der Leiter des Mechatronikzentrum Oberstleutnant Johann Schnell und der Parlamentarische Staatssekretär der Bundesregierung Thomas Rachel von der Arbeit des Architekten und der Handwerker. So wurde bei der Sanierung des Altbaus auf den Denkmalschutz großen Wert gelegt und es entstanden moderne Büroräume und Sanitäreinrichtungen im alten Gemäuer. „Es ist schon bemerkenswert, was hier alles geleistet wurde,“ stellte Thomas Rachel bei seinem Besuch fest. „Allein durch den Austausch der Glasbausteine haben die Räume einen ganz neuen Charakter bekommen,“ schwärmt Oberstleutnant Schnell.

 

Mindestens ebenso wichtig für die Mitarbeiter des Mechatronikzentrums der Bundeswehr ist die Nachricht aus dem Verteidigungsministerium, dass in Jülich zukünftig auch die hochmodernen leichtgepanzerten Fahrzeuge aus Afgahnistan repariert werden sollen. Bekanntlich zieht die Bundeswehr ihre Soldaten bis 2014 aus dem Krisengebiet ab. Bereits in der vergangenen Woche hat ein Schiff den türkischen Hafen Trabzon, beladen mit Bundeswehrgerät, verlassen. An Bord sind auch leicht geschützte Truppentransporter und Partollienfahrzeuge von Typ „Dingo“, „Eagel IV“ und „Wolf“, die nach ihrer Ankunft in Emden auf dem Schienenweg in die Herzogstadt verbracht werden. „In Jülich werden 1800 Fahrzeuge und 5000 Container gewartet, aufbereitet und instantgesetzt werden,“ erläutert Christdemokrat Thomas Rachel.

 

Für diese neuen Fahrzeuge werden Jülicher Techniker intensiv bei den Herstellern und der Bundeswehrschule in Aachen geschult. Auch baulich wurde das Mechatronikzentrum angepasst. So wird die neue Waschhalle für Motoblöcke und Getriebe die Instandsetzung der Fahrzeuge erheblich erleichtern, berichtet Hauptmann Manfred Schwade. Dieser Großauftrag sei für die Arbeiter und Angestellten eine zusätzliche Motivation, da sie zukünftig an der neusten Technik der Bundeswehr arbeiten, hob Oberstleutnant Schnell hervor. 

 

Eine Großauftrag mit Fahrzeugen aus Afgahnistan und bisherige Investitionen von 4,5 Millionen Euro stärken das Mechatronikzentrum freuen sich Thomas Rachel MdB, Oberstleutnant Schnell und Hauptmann Schwabe. 

 

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