16. Mai 2013 Mehr Sicherheit und Effizienz für Elektroautos

BMBF fördert Fahrsimulator an der RWTH Aachen / Rachel: „Forschung macht Elektroautos sicherer“


Forschung ist der Schlüssel für den Erfolg der Elektromobilität. Daher stellt das BMBF rund 3,7 Millionen Euro für die Entwicklung eines neuen Fahrsimulators an der RWTH Aachen zur Verfügung. Bei dem Projekt „Fahrsimulator als Forschungsumgebung für mehr Sicherheit und Effizienz im Elektroauto (FAKT 20++)“ werden das Verhalten und die Reaktion von Fahrern in Elektrofahrzeugen wirklichkeitsnah simuliert und untersucht. 

„Der Simulator liefert uns wichtige Erkenntnisse über das Verhalten von Elektrofahrzeugen auf der Straße. Dadurch wird es möglich sein, die Sicherheit für den Fahrer weiter zu steigern und die Einsatzmöglichkeiten von Elektroautos zu erweitern“, erläutert der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Thomas Rachel MdB. Zudem weist Rachel darauf hin, dass eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung der Elektroautos auch die Akzeptanz dieser umweltschonenden Technik steigere.

 

Als Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung fördert das BMBF gegenwärtig mit rund 500 Millionen Euro Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Elektromobilität. Diese konzentrieren sich, wie auch der neue Simulator, auf die zentralen Herausforderungen bei der Entwicklung von konkurrenzfähigen Elektrofahrzeugen: Den intelligenten und effizienten Umgang mit der begrenzt verfügbaren elektrischen Energie und die funktionale Sicherheit von Bauelementen und Systemen. Mit neuen Fahrzeugkonzepten sollen in Zukunft Kosten- und Fahreigenschaften erreicht werden, die den konventionellen vergleichbar werden. Für Deutschland ist die Elektromobilität zugleich Chance und Herausforderung, seine Spitzenposition als Industrie-, Wissenschafts- und Technologiestandort zu sichern und weiter auszubauen.

 

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