Gerd Linden bleibt Vorsitzender

Bei der im Rahmen der Jahresversammlung stattgefundenen Vorstandswahl des CDU Stadtverbandes Heimbach wurde der bisherige Vorsitzende im Amt bestätigt. Alle anwesenden  stimmberechtigten Mitglieder sprachen Gerd Linden erneut ihr Vertrauen aus. Stellvertretende Vorsitzende sind Evelin Fleuth und Kurt Krüttgen. Zum Schriftführer wurde Werner Bongard gewählt. Komplettiert wird der Vorstand mit den Beisitzern Richard Boje, Heinz Breuer, Egon Güster, Markus Lang und Friedel Lennartz. 

 

Gerd Linden, der auch Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Heimbach ist,  warf der rot-grünen Landesregierung in Düsseldorf vor, die Kommunen im Stich zu lassen. „Es gibt eine eindeutige Verschiebung der Landesmittel zu Gunsten des Ruhrgebietes. Dadurch wird der ländliche Raum stark benachteiligt“, sagte Linden. Er forderte die Landesregierung auf, endlich für eine angemessene Finanzausstattung für die Kommunen zu sorgen und die Gemeinden nicht ausbluten zu lassen.

 

Für den Dürener Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel MdB liegt eine wesentliche Ursache für die klamme Finanzlage der Städte und Gemeinden bei der damaligen rot-grünen Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schröder. Die habe die Städte, Gemeinden und Landkreise in eine Krise mit dramatischen Schäden für Versorgung, Konjunktur und Demokratie hineinregiert. Aufgaben und Kosten seien auf die Kommunen ohne entsprechende Finanzausstattung verlagert worden, sagte Rachel MdB. Die jetzige Bundesregierung unter Angela Merkel habe eine Trendwende bei den Kommunalfinanzen und einen Paradigmenwechsel in der Bundespolitik eingeleitet.  Mit der schrittweisen Kostenübernahme der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung durch den Bund  werden die Kassen der Kommunen nachhaltig entlastet. In der Regierungszeit von Angela Merkel ist unser Land wieder zu einer der stärksten Wirtschaftsnationen der Welt geworden. Noch nie hatten mehr Menschen in Deutschland Arbeit als heute. Die Finanzpolitik wurde neu ausgerichtet und auf eine stabile Grundlage gestellt. Der Bund kann vier Jahre früher als vom Grundgesetz vorgesehen die Schuldenbremse einhalten, sagte Thomas Rachel MdB.

 

Deutschland sei in guter Verfassung, stehe jedoch weiter vor großen Herausforderungen. Dafür brauche es auch in Zukunft eine CDU-geführte Bundesregierung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an der Spitze, lautete die Aussage des Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel MdB, der die  erfolgreiche Arbeit auch für die Menschen im Kreis Düren fortsetzen möchte. „Unsere Bundeskanzlerin genießt bei den Menschen in unserem Land hohes Ansehen. Sie vertrauen ihr. Deshalb kämpfe ich dafür, dass die Union stärkste Kraft wird und Angela Merkel unsere Bundeskanzlerin bleibt“, betonte Thomas Rachel MdB, der sich mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl am 22. September diesen Jahres der vollen Unterstützung der CDU Heimbach sicher sein darf.

 

„Wir können  stolz sein, das wir mit Thomas Rachel einen Bundestagsabgeordneten haben, der gerade unter so schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen es immer wieder schafft, Geld aus Berlin hier in die Region zu bringen“, resümierte Gerd Linden. Rachel MdB versprach, dass die christlich-liberalen Koalition ihre  kommunalfreundliche Politik auch nach der Wahl fortsetzen wird.

 

In seiner Rede versicherte der alte und neue Vorsitzende,  dass die CDU sich auch vor Ort in Heimbach dafür einsetze, dass den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin ein attraktives Leben, Wohnen und Arbeiten geboten werden kann. Dazu gehören der Tourismus und der Ausbau der Infrastruktur. Gerd Linden verwies auf Erfolge der CDU-Mehrheitsfraktion beim Ausbau der U3 Betreuung sowie bei der 100%ige Kindergarten-Bedarfsdeckung hin. Die Rückübertragung der Burg Hengebach und damit Sicherung der Internationalen Kunstakademie – für Heimbach ein Prestige Projekt, das nur zusammen mit dem Kreis Düren realisiert werden konnte. Auch die Erneuerung der Feuerwehrhäuser in Vlatten und Heimbach erwähnte der CDU-Chef, der den ehrenamtlichen Feuerwehrkräften für ihren Einsatz dankte.  Für Diskussionsstoff sorgte natürlich das geplante Pumpspeicherkraftwerk Rursee; die CDU Mitglieder werden sich für den Erhalt des Rursee in seiner jetzigen Gestalt einsetzen.

 

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