Kreis soll Konzept zum Dolmetscherdienst erstellen

Nachdem die Diakonie des Kirchenkreises Jülich die Einstellung ihres seit mehr als 10 Jahren angebotenen ehrenamtlichen Dolmetscherdienstes kundgetan hat, soll die Kreisverwaltung Düren nun ein Konzept zur Aufrechterhaltung des Sprachendienste erstellen. Einen entsprechenden Beschluss fasste auf Antrag der Fraktionen von CDU und FDP der Integrationsausschuss des Kreises Düren.

Als Gründe für die Einstellung der bisher durch den Kreishaushalt mit jährlich 2.500 Euro geförderten Maßnahme nannte der Kirchenkreis eine steigende Anzahl von Flüchtlingen und die Belastung durch ein EU-Projekt, welches eine ehrenamtliche Fortsetzung nicht erlaubt. "Der Sprachendienst ist für eine auf Integration bedachte Region wie der Kreis Düren unverzichtbar", äußerte Fred Kessel, Sprecher der Fraktionen von CDU und FDP im Integrationsausschuss, " in der Begründung des Antrages und machte deutlich, dass eine Lösung zur Aufrechterhaltung des Angebotes dringend erforderlich ist.


In Anlehnung an die Bestimmungen des Landesrundfunkgesetztes wählte der Integrationsausschuss des Kreises Düren in sein letzten Sitzung zudem Yousef Momen (CDU)  als Vertreter der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in die Veranstaltergemeinschaft für die Verbreitung des lokalen Rundfunks im Kreis Düren. (rm)   

     

 

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