NRW lässt Schulen bei der Organisation von Klassenfahrten im Stich

Nach Ansicht der CDU-Landtagsfraktion hat Schulministerin Löhrmann bei der Neuregelung der Organisation von Klassenfahrten versagt. „Laut Rechtsprechung muss die Landesregierung die Lehrerinnen und Lehrern durch Klassenfahrten entstehenden Kosten vollständig erstatten. 

Rot-Grün hat hierfür im Haushaltsentwurf 2013 jedoch keine Vorsorge getroffen. Deshalb wird die Schulaufsicht der Bezirksregierungen angewiesen, Reisen nur noch zu genehmigen, wenn die Kosten gedeckt sind. Die Schulen werden auf diese Weise einfach im Stich gelassen“, erklärt die schulpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Petra Vogt.

 

Viele Schulleitungen würden nun aus Kostengründen dazu gezwungen, geplante Klassenfahrten nicht zuzulassen. Vogt: „Frau Löhrmann hat es schlichtweg versäumt, der neuen Rechtslage Rechnung zu tragen. Sie hätte den Ansatz für Klassenfahrten im Haushaltsentwurf erhöhen müssen – natürlich mit einem entsprechenden Deckungsvorschlag. Das ist jedoch nicht geschehen. Die Konsequenzen für die Schulen sind fatal: Bereits gebuchte Reisen müssen storniert werden. Pädagogisch sinnvolle Fahrten, darunter etwa Austauschprogramme mit englischen oder französischen Schulen, fallen dem Rotstift zum Opfer.“

 

Dieser Vorgang zeige erneut, dass Rot-Grün entgegen der eigenen Beteuerungen unzählige Kinder und Jugendliche in NRW zurücklasse. „Schülerinnen und Schüler sind zu Recht enttäuscht. Die pädagogischen Planungen der Lehrerinnen und Lehrer, in denen die Fahrten eine wichtige Rolle spielten, werden vor die Wand gefahren. Wir fordern die Landesregierung auf, diesen unhaltbaren Zustand umgehend zu ändern und Klassenfahrten wieder zu ermöglichen“, so Vogt.

 

 

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