40 Jahre Kreis Düren

Gemeinsam sind wir stark! 

1972 endete mit der kommunalen Neugliederung die Kleinstaaterei im Regierungsbezirk Aachen.  Vorbei war die Zeit, in der es in jedem größeren Dorf ein Rathaus gab. Statt sich beim Verwalten in einem teuren, wenig effektiven Kleinklein zu verzetteln, mussten größere Einheiten geschaffen werden. Diese Weisung kam von oben, vom Land Nordrhein-Westfalen; umzusetzen war sie von den Akteuren vor Ort. 

 

Gestern: Aus zwei Kreisen wird einer

Wer geht mit wem zusammen? Über Jahre lieferte der Neuzuschnitt der Gemeinden, Städte  und Kreise auch entlang der Rur reichlich Gesprächsstoff, füllte die Zeitungen. Das Ergebnis der zahllosen Gespräche kennen wir: Mit dem Neujahr 1972 entstand der heutige Kreis Düren im Wesentlichen aus der Vereinigung der beiden Altkreise Düren und Jülich. Und heute wissen wir: Die damals Verantwortlichen haben gute Arbeit geleistet! 


Heute: Ein Kreis mit vielen Facetten

Der Kreis Düren besteht aus 15 Städten und Gemeinden, in denen heute knapp 270.000 Menschen leben. Der touristisch geprägte Süden profitiert von der herrlichen Eifellandschaft mit dem Nationalpark als landesweitem Alleinstellungsmerkmal. Im Norden stechen die exzellenten Forschungseinrichtungen hervor. Entlang der Rur finden wir eine mittelständisch geprägte Industrie. Oft historisch verwurzelt, sind die Firmen innovativ und behaupten sich im globalen Wettbewerb. Einzigartig sind auch die beiden Tagebaue, die unseren Kreis zu einem Energiekreis machen, wie man kaum einen zweiten findet. 


Morgen: Vielfältige Entwicklungschancen

Allein diese kleine Skizze zeigt, wie vielfältig unser 40 Jahre junger Kreis ist.  Diese Bandbreite beschert uns vielfältige Chancen für künftige Entwicklungen. Ohne Kompromisse hätte es vor 40 Jahren keine kommunale Neugliederung gegeben. Habe ich gewonnen oder verloren? Mancher hat damals gehadert und keinen Hehl daraus gemacht. Aus heutiger Warte sollte das Urteil allerdings einhellig ausfallen: Vom Kreis Düren in seinem heutigen Zuschnitt profitieren die Menschen in allen 15 Städte und Gemeinden, denn nur gemeinsam sind wir stark!

 

Es grüßt Sie herzlich
Ihr Landrat Wolfgang Spelthahn

 

Text: (C) Kreis Düren