Thomas Rachel MdB: Fliegerhorst Nörvenich und Mechatronikzentrum Jülich bleiben erhalten

(26.10.2011) Der Fliegerhorst Nörvenich und das Mechatronikzentrum in Jülich bleiben als Bundeswehrstandorte im Kreis Düren erhalten.Dies teilte der Dürener Bundestagsabgeordneter Thomas Rachel mit, der sich im Vorfeld der Entscheidung intensiv für den Erhalt des Standortes in der Bundesregierung eingesetzt hatte.

„Der Fliegerhorst Nörvenich mit dem Jagdbombergeschwader 31 „Boelke" und das Mechatronikzentrum in Jülich bleiben als Bundeswehrstandorte im Kreis Düren erhalten." Dies teilte der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren, Thomas Rachel (CDU) mit, der sich im Vorfeld der Entscheidung intensiv für den Erhalt des Standortes in der Bundesregierung eingesetzt hatte.


„Angesichts der enormen Einschnitte im Zuge der größten Strukturreform der Bundeswehr in ihrer Geschichte ist der Bestand des Fliegerhorstes Nörvenich sowie des Mechatronikzentrums in Jülich eine exzellente Entscheidung für den Kreis Düren.", betonte der Parlamentarische Staatssekretär der Bundesregierung Thomas Rachel MdB. Damit falle vielen Bundeswehrangehörigen und ihren Familien in der Region ein Stein vom Herzen, freute sich der Christdemokrat.


In den letzten Jahren seien erhebliche Investitionen von bis zu 140 Millionen EUR in die Modernisierung der Infrastruktur auf dem Fliegerhorst Nörvenich (u.a. Bau des Simulatorgebäudes, des neuen Geschwadergefechtsstands, des Stabsgebäudes, Neubau von zweimal zehn Abstellhallen für die Eurofighter, Bau einer Lärmschutzhalle für Triebwerkstests) getätigt worden. Dies habe die Grundlage für die Entscheidung zugunsten des Fliegerhorst Nörvenich gelegt, sagte Thomas Rachel, der massiv diese Investitionen unterstützt hatte.


Das Jagdbombergeschwader 31 "Boelcke" ist wichtiger Auftraggeber für Unternehmen und Handwerksbetriebe in der Region. „Es ging bei dieser Entscheidung auch um die Sicherung hunderter Arbeitsplätze, die für unsere Region unverzichtbar sind. Diese bedeuten zudem Kaufkraft in Höhe von 50 Millionen Euro jährlich und stärken die Wirtschaftskraft der gesamten Region.", unterstrich Thomas Rachel.


Das Mechatronikzentrum der Bundeswehr in Jülich kann sich auch über seinen Erhalt freuen. Hier werden ungepanzerte Fahrzeuge umgebaut. Sie werden für den Auslandseinsatz aufgerüstet, um den Soldaten bestmöglichen Schutz zu geben. Außerdem werden Container, Feldküchen und Feldlagermaterial zusammengestellt. Gerade handwerklich ausgebildete Arbeitnehmer finden hier ihre Beschäftigung.
Seit über 30 Jahren werden Lehrlinge in der Werkstatt des Mechatronikzentrums ausgebildet, die durch hervorragende Leistungen überzeugen.


Im Vorfeld seiner Gespräche im Bundesverteidigungsministerium und dessen Entscheidung hatte der Bundestagabgeordnete Thomas Rachel sowohl den Fliegerhorst Nörvenich als auch das Mechatronikzentrum in Jülich (zusammen Josef Wirtz MdL) besucht und der jeweiligen Standortleitung sowie den Personalvertretungen seine Unterstützung zugesagt. Für den Erhalt des Fliegerhorst Nörvenich hatten sich in einer Resolution auch die Gemeinde Nörvenich, der Kreis Düren und die Abgeordneten von Bund, Land und kommunaler Ebene ausgesprochen.