Bundestag beschließt Feuerwehrführerschein

(12.04.2011) Einen eigenen Feuerwehrführerschein hat der Bundestag jetzt beschlossen. Thomas Rachel MdB: „Nun ist es Inhabern eines ,normalen' PKW-Führerscheins möglich bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit Einsatzfahrzeuge und Gespanne mit einem Gesamtgewicht bis zu 7,5 t zu führen."

 

Thomas Rachel MdB: „Bundestag beschließt Feuerwehrführerschein"


Einen eigenen Feuerwehrführerschein hat der Bundestag jetzt beschlossen. Der Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren Thomas Rachel (CDU) freut sich: „Nun ist es Inhabern eines ,normalen' PKW-Führerscheins möglich bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit Einsatzfahrzeuge und Gespanne mit einem Gesamtgewicht bis zu 7,5 t zu führen. Dafür reicht eine organisationsinterne Einweisung und Prüfung auf den Einsatzfahrzeugen bis 7,5 t aus".
Damit werde ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Einsatzfähigkeit der ehrenamtlich Tätigen bei den freiwilligen Feuerwehren geleistet. Auch die weiteren nach Landesrecht anerkannten Rettungsdienste, wie z.B. das Rote Kreuz sowie das Technische Hilfswerk und der Katastrophenschutz profitieren von dem Gesetz, das nun in den Bundesländern umgesetzt werden muss.


Anlass für die Gesetzesänderung war die Gefahr, dass Hilfsdienste immer weniger ehrenamtlich tätige junge Fahrzeugführer finden, da diese die Kosten für Führerscheine der Klasse C1 und C tragen mussten. Denn selbst die kleineren Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren, Technischen Hilfsdienste und Rettungsdienste überschreiten in der Regel die Gewichtsgrenze von 3,5 t und konnten daher nicht mehr von ehrenamtlich Tätigen gefahren werden. Seit der Umsetzung einer EU-Richtlinie von 1999 sind Besitzer eines PKW-Führerscheins nicht mehr berechtigt, Fahrzeuge mit einer Gesamtmasse von 3,5 bis 7,5 t zu steuern.


Thomas Rachel: „Mit der Gesetzesänderung stärken wir die ehrenamtlichen jungen Menschen, die bei Feuerwehr und Hilfsdiensten unsere Gesellschaft mit ihrem großartigen Einsatz unterstützen."