Kampf gegen Kindesmissbrauch

(07.04.2011) Sabine Verheyen zeigt sich sehr erfreut über die Entscheidung der Bundesregierung, Webseiten mit Darstellungen von Kindesmissbrauch künftig gleich zu löschen.

(07.04.2011) Europaabgeordnete Sabine Verheyen hat die Entscheidung der schwarz-gelben Bundesregierung, Internetseiten mit Darstellungen von Kindesmissbrauch in Zukunft nicht zu sperren, sondern direkt zu löschen, sehr begrüßt: "Das ist ein bedeutender Schritt im Kampf gegen Kindesmissbrauch. Das Entfernen der Seiten an Ihrer Quelle ist die wirkungsvollste Methode, die uns zur Verfügung steht. Ich freue mich, dass die schwarz-gelbe Koalition in Berlin dem nun Rechnung trägt und damit den richtigen Weg einschlägt, um dieses furchtbare Verbrechen in Zukunft noch besser bekämpfen zu können. Jetzt wird es darum gehen, die zuständigen Behörden personell zu verstärken, um zu gewährleisten, dass auch wirklich schnell und effektiv gelöscht werden kann."

 

Die auch für den Kreis Düren tätige CDU-Politikerin, die sich im Europäischen Parlament bereits seit anderthalb Jahren für eine wirksamere Bekämpfung von Kindesmissbrauch einsetzt, betonte jedoch, dass das Löschen der Seiten nur ein Aspekt eines ganzheitlichen Ansatzes zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch sein kann: "Prävention, Opferschutz und Aufklärung in Familien, Schulen und Vereinen müssen weiter mit Nachdruck voran getrieben werden. All dies ist unverzichtbar, um unsere Kinder so umfassend wie möglich schützen zu können."