Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplanes

(15.03.2011) Mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds in Höhe von 400.000 Euro und einem Eigenanteil des Kreises Düren in Höhe von 100.000 Euro wird das Projekt „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region", welches das Kreisjugendamt und das Sozialwerk Dürener Christen gemeinsam durchführen, jetzt finanziell gefördert.

JHA verabschiedet 2. Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplanes

 

Die jüngste Sitzung des Kreisjugendhilfeausschusses (JHA) fand unter Vorsitz (JHA) von Heinz-Peter Braumüller (CDU) entgegen sonstiger Gewohnheit in den Räumen des Sozialwerkes Dürener Christen statt. Der Grund für diese Tagungslokalität lag in dem mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds in Höhe von 400.000 Euro und einem Eigenanteil des Kreises Düren in Höhe von 100.000 Euro finanzierten Projekt „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region", welches das Kreisjugendamt und das Sozialwerk Dürener Christen gemeinsam durchführen. Dabei werden Maßnahmen zur Erreichbarkeit der Zielgruppe koordiniert, Angebote und die Vernetzung von Strukturen erfasst sowie eine Lotsenstelle in Form einer offenen Beratungsstelle für junge Menschen im Übergang von der Schul- in die Arbeitswelt geschaffen. Die Lotsenstelle wird ihre Arbeit schwerpunktmäßig in Jülich, Aldenhoven, Linnich und Titz aufnehmen und dabei Ansprechpartner nicht nur für Schülerinnen und Schüler, sondern auch für Eltern und Lehrer/ -innen sein. „Wir sind optimistisch, dass dieses Angebot nicht nur viele Jugendliche in der Region erreicht, sondern im Bedarfsfall den Ratsuchenden auch eine wirkliche Unterstützung und Hilfe bietet", zeigt sich Braumüller vom Erfolg des Projektes überzeugt.

In einem weiteren Beratungspunkt beschloss der JHA die 2. Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans für den Kreis Düren. Dieser stellt ein Abbild der kinder- und jugendpolitischen Infrastruktur im Einzugsgebiet des Kreisjugendamtes dar. Der Plan unterstützt und sichert das Wirken und Handeln der in diesem Bereich engagierten hauptamtlichen Fachkräfte sowie ehrenamtlich Tätigen und bildet die Grundlage für eine kontinuierliche Weiterentwicklung in der Jugendarbeit. Sowohl die Aufgabenfelder und Tätigkeitsschwerpunkte in der verbandsorientierten Kinder- und Jugendarbeit, der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit wie auch der erzieherische Kinder- und Jugendschutz finden dabei Berücksichtigung. „Die jetzt verabschiedete Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplan gibt den Trägern in den oben beschriebenen Aufgabenfeldern Planungssicherheit bis ins Jahr 2014 und trägt wesentlich zur Qualitätssicherung der Kinder- und Jugendarbeit im Bereich des Kreisjugendamtes bei", freut sich H.P. Braumüller über die einstimmige Beschlussfassung.(rm)