Denkanstöße zur Bekämpfung von Leerständen

(28.2.2011) Wenngleich die demographische Entwicklung im Kreis Düren bei weitem nicht die Dramatik aufzeigt wie in anderen Bereichen Deutschlands, so sind bei insgesamt leicht sinkenden Bevölkerungszahlen Wohnungsleerstände zunehmend auch im Kreises Düren zu beobachten.

Denkanstöße zur Bekämpfung von Leerständen

 

Wenngleich die demographische Entwicklung im Kreis Düren bei weitem nicht die Dramatik aufzeigt wie in anderen Bereichen Deutschlands, wo Geburtenrückgänge, Überalterung und Arbeitsmigration schon heute zu Wohnungsleerständen von bis zu 15 % führen, so sind bei insgesamt leicht sinkenden Bevölkerungszahlen Wohnungsleerstände zunehmend auch in ländlichen Siedungen und Zentralorten des Kreises Düren zu beobachten.
Deshalb soll der Kreis Düren jetzt, wohl wissend, dass Städtebauplanung und damit die mit leerstehenden Wohnungen und Altbauten einhergehenden Fragen und Problemlösungen eine Angelegenheit der kommunalen Selbstverwaltung sind, für seine ihm angehörigen Kommunen einen Handlungsfaden erstellen, der dem aktuellen Diskussionsstand entsprechend Instrumente und Konzepte zur Lösung von Problemen in diesem Themenbereich beinhaltet.


Auf gemeinsamen Antrag von CDU und FDP wurde die Verwaltung in der jüngsten Sitzung des Kreisentwicklungsausschusses (KEA) beauftragt, zu ermitteln, in welchem Maße die einzelnen Kommunen des Kreises Düren von dieser Problematik betroffen sind und welche Konsequenzen und Handlungsmöglichkeiten sich hier ergeben. „ Es sollen keine Konzepte für einzelne Städte oder Gemeinden, bzw. Ortschaften erstellt, sondern den Kommunen sollen lediglich Informationen über Ursachen und Lösungsmöglichkeiten an die Hand gegeben werden", führt Dr. Ralf Nolten, Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion im KEA, dazu aus. (rm.)