Förderschulen: Änderung beim Schuleinzugsbereich

(03.02.2011) Der Schulausschusses des Kreises Düren hat jüngst die festgelegten Schuleinzugsbereiche für die Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung überarbeitet. Nun  ist auch die Gemeinde Langerwehe als Überschneidungsgebiet ausgewiesen.

Änderung beim Schuleinzugsbereich für die Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung.

 

Mit dem Ziel, Schülerströme möglichst gleichmäßig zu verteilen, richtete der Kreis Düren 2003 Schuleinzugsbereiche für die Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung ein. Damit wurde gewährleistet, dass die räumliche Aufnahmekapazitäten der Stephanusschule in Jülich-Selgersdorf und der Christopherus-Schule in Düren in angemessener Weise Berücksichtigung fanden. Die Regelung erfolgte in Abstimmung zwischen den beteiligten Schulleitungen und der Schulaufsichtsbehörde.


Die Stadt Düren und die Gemeinde Merzenich wurden dabei in der Vergangenheit mit Blick auf noch vertretbare Fahrzeiten als sogenannte Überschneidungsgebiete ausgewiesen. Das bedeutet, dass Schüler und Schülerinnen aus diesen Kommunen beide Schulen besuchen konnten.

Der Schulausschusses des Kreises Düren hat jüngst die festgelegten Schuleinzugsbereiche für die Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung überarbeitet. Nun kann ist auch die Gemeinde Langerwehe als Überschneidungsgebiet ausgewiesen. Somit kann zukünftig die Beschulung in diesem Bereich noch flexibler gehandhabt werden. Anwendung findet die neue Regelung aus pädagogischer Sicht grundsätzlich nur bei Neueinschulung. Allerdings sind Ausnahmen bei Zustimmung aller Beteiligten (Erziehungsberechtigte, Schulleitung, Schulaufsicht und Schulträger) möglich.

 

„Mit der Novellierung der Rechtsverordnung über die Schuleinzugsbereiche für die Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung des Kreises Düren ist sichergestellt, dass die Schülerströme angemessen gelenket werden und eine den räumlichen Möglichkeiten entsprechende Verteilung auf beide im Kreisgebiet in Frage kommenden Schulen auch zukünftig gewährleistet wird", kommentiert Astrid Natus-Can als Schulpolitische Sprecherin der CDU-Kreistagsfraktion die getroffene Entscheidung.(rm)