Klimaschutz-Teilkonzept für den Kreis Düren

(15.10.2010) Im Jahr 2008 hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ein Klimaschutz-Förderprogramm aufgelegt, an dem sich der Kreis Düren beteiligt hat Die Umsetzung einer ersten Maßnahme aus dem Klimaschutz-Teilkonzeptes für den Kreis Düren beginnt im Jahr 2011 mit der Erneuerung der Kesselanlage im Kreishaus mit gleichzeitigem hydraulischem Abgleich der Heizungsanlage.

Klimaschutz und die Radwegverbindung Gey-Straß standen im Fokus der jüngsten Sitzung des Bauausschusses im Kreis Düren.

 

Reinhard Sommer (CDU) zeigte sich als Vorsitzender des Bauausschusses erfreut darüber, dass die Umsetzung einer ersten Maßnahme aus dem Klimaschutz-Teilkonzeptes für den Kreis Düren bereits im Jahr 2011 mit der Erneuerung der Kesselanlage im Kreishaus mit gleichzeitigem hydraulischem Abgleich der Heizungsanlage beginnt. „Dieses Projekt war als besonders effektive Maßnahme bereits geplant und im Haushalt für das Jahr 2011 veranschlagt," führt Sommer aus.


Im Jahr 2008 hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ein Kli-maschutz-Förderprogramm aufgelegt, an dem sich der Kreis Düren beteiligt hat. Dabei wurde mit einer Förderung von 80% die Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzeptes zur Identifizierung von Maßnahmen, die der Energieeffizienzsteigerung und dem Einsatz erneuerbarer Energien zur CO2-Emissionsreduzierung dienen, in Auftrag gegeben. Ziel dieses Konzeptes war, für die kreiseigenen Gebäude die möglichen baulichen und anlagentechnischen Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung und zur CO2-Emissionsreduzierung zu ermitteln und diese in einem Gesamtkatalog darzustellen. Das Ergebnis wurde im Bausausschuss vorgestellt. Die darin enthaltenen Empfehlungen zum Energiemanagement und zum Nutzerverhalten sowie ein Katalog mit Maßnahmevorschlägen werden jetzt von der Verwaltung geprüft, einer Prioritätenliste zugeordnet und in einer der nächsten Sitzungen dem Bausausschuss zur Beschlussempfehlung vorgestellt, damit entsprechende Haushaltsmittel im nächsten Haushalt eingestellt werden können.


Die Aufwertung des Hohlweges als sichere Radwegverbindung zwischen Gey und Straß anstelle des ursprünglich geplanten Ausbaus entlang der K 31 war ein weiterer Punkt, mit dem sich die Kreispolitiker beschäftigten.


Die Ortsteile Gey und Straß in der Gemeinde Hürtgenwald sollen eine sichere Radwegeverbindung erhalten. Ursprünglich sollte der Radweg entlang der K 31 im Rahmen des programmgemäßen Ausbaus hergestellt werden. „Auf die dabei eigentlich notwendige direkte Überquerung der B 399 n sollte angesichts besserer Alternativen und des nachgewiesenen Gefährdungspotentials verzichtet werden," fordert der Christdemokrat Sommer. Als Alternative sieht er die Nutzung eines nahezu parallel zur K 31 verlaufenden Wirtschaftsweges, der auch als "Hohlweg" bekannt die 399n mittels Unterführung kreuzt. Bezüglich der Instandsetzung des Hohlweges wurde sich mit der Gemeinde Hürtgenwald bereits auf ein Instandsetzungskonzept verständigt, welches bei Kostenübernahme durch den Kreis auch die Installation einer Beleuchtung beinhaltet.(rm)