Kreis fördert SKF und Jugendparlamente

(27.09.2010) Heinz-Peter Braumüller (CDU), Vorsitzender des Kreisjugendhilfeausschusses (JHA), zeigte sich in der jüngsten Sitzung erfreut darüber, dass die neueste Shell-Studie bei Jugendlichen einen ausgeprägten Pragmatismus in der Umsetzung ihrer Lebensziele sieht. Die Jugend in Deutschland bleibt laut Schell-Studie eine selbstbewusste Generation. Mehr zu den Ergebnissen des Ausschusses erfahren Sie hier.

Kreis fördert SKF und Jugendparlamente
Heinz-Peter Braumüller (CDU), Vorsitzender des Kreisjugendhilfeausschusses (JHA), zeigte sich in der jüngsten Sitzung erfreut darüber, dass die neueste Shell-Studie bei Jugendlichen einen ausgeprägten Pragmatismus in der Umsetzung ihrer Lebensziele sieht. „Die heutige Jugend bleibt zuversichtlich. Weder die aktuellen Krisen in der Wirtschafts- und Finanzwelt, noch die unsicherer werdenden Berufsperspektiven bringen demnach die Jugendlichen von ihrer positiven Grundhaltung ab. Neben einem starken Leistungswillen spielen insbesondere soziale Beziehungen hier eine wichtige Rolle. So bleibt die Jugend in Deutschland laut Schell-Studie eine selbstbewusste Generation, der es gelingt, mit dem gesellschaftlichen Druck umzugehen", resümiert Braumüller.

 

In der anschließenden Beratungsrunde beschloss der JHA, dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SKF) in Jülich für ihre Spiel- und Lernstube im Jülicher Nordviertel einen Personal- und Betriebskostenzuschuss von bis zu knapp 30.000 Euro zu gewähren. Damit, so Braumüller, möchte der Kreis Düren eine wichtige Ergänzung der im Jülicher Nordviertel angebotenen bzw. geplanten Offenen Jugendarbeit unterstützen.

 

Weiterhin wurde festgelegt, den Trägern von Jugendfreizeiteinrichtungen eine Sachkostenpauschale von insgesamt 6500 Euro zu gewähren. Ferner beschied der JHA Anträge von Trägern der Jugendhilfe für Baumaßnahmen, Beschaffung von Freizeitmaterial und Inneneinrichtungen in Höhe von fast 20.000 Euro positiv.

 

Auch im Jahr 2010 wird der Kreis Düren Jugendparlamente und andere Jugend-Beteiligungsformen im Kreisgebiet fördern. Hier erhalten Projekte in Jülich, Linnich, Nideggen, Nörvenich und Titz eine adäquate finanzielle Unterstützung.

 

Auf der Grundlage des Kinderbildungsgesetzes NRW legte der Ausschuss zudem Qualitätsstandards zur Betreuung von Kindern mit Behinderung im Rahmen der Einzelintegration fest. „Einzelintegration von Kindern mit einem Handicap als ein Angebot in der wohnortsnahen Regeleinrichtung stellt - neben der Betreuung von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung im Rahmen der integrativen Gruppen - einen bedeutenden Aspekt für die Normalisierung des Lebens der Kinder mit Behinderung dar", betonte Heinz-Peter Braumüller.

Details des von der CDU initiierten Projektes Begrüßungsdienst des Kreises Düren „Willkommen im Leben" stellte das zuständige Fachamt im JHA vor. Dabei nahm man die politisch gewollte Unabhängigkeit und die Freiwilligkeit des Begrüßungsdienstes deutlich hervorgehoben zur Kenntnis.(rm.)