"Den Visionen Einhalt gebieten"

(10.09.2010) In einem Leserbrief unter der Überschrift: "Den Visionen Einhalt gebieten" verlangt Jürgen Heinrichs (SPD), dass die Visionen des Landrates gestoppt werden sollen.Dabei sollten Herr Heinrichs und die Genossen eigentlich wissen: wer keine Visionen hat, der hat dieZukunft schon verloren.

Die SPD hat es jahrelang versäumt, das Entwicklungspotential des Kreises Düren Landrat W. Spelthahn (CDU) und die Koalition aus CDU und FDP sind es, die ein Gespür für Zukunftsthemen und -chancen für den Kreis Düren entwickeln. So haben wir auch frühzeitig die Bedeutung der ARENA KREIS DÜREN für den Schul- und Spitzensport (EVIVO) und auch für kulturelle Veranstaltungen erkannt. Viele zehntausend Besucher in jedem Jahr beweisen die Richtigkeit unserer Entscheidung. Allen Unkenrufen zum Trotz: Die ARENA hat bis zum heutigen Tag ihre Unterhaltungskosten immer selbst erwirtschaftet.

Auch beim Erhalt des Kreuzauer Schwimmbades war W. Spelthahn Motor und Impulsgeber, damit sich dort Kinder und Erwachsene erholen und erfreuen können. Dass Schwimmbäder nicht kostendeckend sind dürfte Herr Heinrichs noch aus seiner Zeit als Stadtverordneter der Stadt Düren wissen. Damals gab es in der Stadt noch zwei Bäder und keines war kostendeckend. Er sollte sich einmal von seinen ehemaligen Kollegen darüber informieren lassen, was das Jesuitenbad heute noch an Zuschussbedarf, von wem auch immer, hat. Wenn das nicht so wäre, dann müßten die Besucher erhöhte Preise in Kauf nehmen und das wäre kontraproduktiv.

Im Gegnsatz zu Herrn Heinrichs sehen wir und wenn ich die Presse richtig verfolgt habe, auch die Genossen in der Stadt Düren und im Kreis Düren, die Zukunft der Indelandentwicklungsgesellschaft positiv. Differenzen gibt es mit der Stadt sicher in der Frage des Restsees. Der Landrat und die Fraktionen des Kreistages sehen im Restsee eineHerr einmalige Chance der Region ein neues, starkes Profil zu verschaffen. Herr Heinrichs sollte zur Sachlichkeit zurückkehren. Als langjähriger Kommunalpoliter sollte er wissen, dass die Änderung des Braunkohlenplanes nicht vom Landrat beschlossen wurde, sondern nach eingehender Prüfung vom Braunkohlenausschuss. Dies übrigens EINSTIMMIG - auch mit den Stimmen der SPD. Bis auf die Stadt Düren begrüßen auch die übrigen direkten und indirekten Anlieger-Kommunen diese Entscheidung. Gegen die Entscheidung hat die Stadt Düren Klage eingereicht. Das ist ihr gutes Recht. Wie so vieles was in diesem Zusammenhang diskutiert wird, ist Herr Heinrichs aber auch hier nicht auf dem Laufenden. Die Klage wird nicht beim Verwaltungsgericht sondern beim Verfassungsgericht des Landes NRW verhandelt.