Landespolitik aus Sicht der Landwirte

(19.07.2010) In der Sitzung des CDU-Kreisagrarausschusses berichtete der Vorsitzende Josef Wirtz MdL von den neuesten Entwicklungen der Landespolitik. Das für die Landwirtschaft zuständige Ressort wird zukünftig vom Grünen-Abgeordnete Johannes Remmel geführt. Aus Sicht der Landwirtschaft werden aufgrund des Regierungswechsels erhebliche Verschlechterungen befürchtet.

Der bisherige Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg wurde zum Landtagspräsidenten für die neue Legislaturperiode gewählt.

 

Aus Sicht der Landwirtschaft werden aufgrund des Regierungswechsels erhebliche Verschlechterungen befürchtet. Rot-Grün will zahlreiche sinnvolle Reformen der alten Landesregierung zurücknehmen. Beispielsweise wird die Selbstverwaltung des Berufsstandes geschwächt, indem finanzielle Mittel bei der Landwirtschaftskammer eingespart werden sollen. Darüber hinaus soll die Jagdsteuer wieder eingeführt und das novellierte Landschaftsgesetz erneut verändert werden. Es wird ist auch davon auszugehen, dass es bei der Kreisstelle Düren zu Veränderungen kommen wird, die die Landwirtschaft hart treffen wird. Gerade in den Gremien der Landwirtschaftskammer wirken viele Landwirte in Ehrenamtlichen Funktionen. Durch die zu zahlende Kammerumlage tragen sie auch zur Finanzierung bei. Die Agrar-Betriebe im Kreis Düren sind auf die Unterstützung der Kreisstelle angewiesen.
Betriebe die sich den Herausforderungen der Zeit stellen und sich weiterentwickeln, blicken angesichts solcher Vereinbarungen skeptisch in die Zukunft. "Landwirte sind die Garanten für die Pflege und Bewahrung unserer Kulturlandschaften. Das haben sie über viele Generationen bewiesen", so Wirtz.

 

Nach einer ausgiebigen Diskussion im Vorstand vereinbarte man, die Lage weiter zu beobachten und falls nötig öffentlich die Position der Landwirtschaft zu vertreten.