Kulturförderung trotz kommunaler Finanzmisere

(19.05.2010) "Trotz schwieriger Haushaltslage und den zu bewältigen sozialen Problemen wird es mit uns im kulturellen Bereich keinen Kahlschlag geben. Dieser Aussage des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Dürener Kreistag, Karl Schavier, anlässlich der Etatverabschiedung Anfang Mai folgten jetzt bereits Taten.

Karl Schavier
Karl Schavier

Gefördert werden weiterhin Projekte, die regional oder kreisweit Bedeutung haben. Die Förderung umfasst die Bereiche Musik, Tanz, Literatur, bildende Kunst, Amateurtheater, Heimat und Geschichtsförderung sowie Traditions- und Brauchtumspflege." Dieser Aussage des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Dürener Kreistag, Karl Schavier, anlässlich der Etatverabschiedung Anfang Mai folgten jetzt bereits Taten.

 

Der dafür zuständige Kulturausschuss fasste in seiner jüngsten Sitzung unter dem Vorsitz von Käthe Rolfink (CDU) erste Beschlüsse hinsichtlich einer Bezuschussung von Veranstaltungen im Rahmen der Kulturförderrichtlinien des Kreises Düren. Demnach werden die 14. Zitadellenjazznacht am 29. Mai im Jülicher Brückenkopfpark und auch die 7. Jazzparade am 15. August in Düren mit jeweils 1.000 Euro bezuschusst. Über eine Kreis-zuwendung von je 500 Euro zur Durchführung ihres jeweiligen Bezirksbundesfestes können sich die sechs Kreis Dürener Bezirksschützenverbände freuen. Mit je 500 Euro werden zudem die Overbacher Singschule e.V. zur Durchführung eines Konzertes anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens und die Bläservielharmonie des Musikkorps Hambach zur Durchführung eines Workshops bedacht. Als Veranstalter wird der Kreis Düren bei einem Kirchenkonzertwochenende vom 3. bis 5. September 2010 in der Gemeinde Titz auftreten. Fortgesetzt werden zudem die vom Kulturausschuss begleiteten Ausstellungen regionaler und überregionaler Künstler. So sind in dieser Reihe im Schloss Burgau aktuell Werke der Kreuzauer Künstlerin Anna Renate Biermann-Ernst zu sehen und im September kann man in den Fluren des Kreishauses eine Wanderausstellung des Landschaftsverbandes Rheinland mit dem Titel "außergewöhnlich - künstlerische Arbeiten von Menschen mit Behinderung" bestaunen.

 

"Es freut mich, dass wir auch weiterhin diese kulturelle Vielfalt im Kreis Düren haben und trotz der kommunalen Finanzmisere dank Sponsoring diese Unterstützung zu leisten in der Lage sind" resümiert Käthe Rolfink ob der einstimmig im Kreis-Kulturausschuss gefassten Beschlüsse.