Kreis stellt sich drastischem Anstieg der Verkehrsteilnehmer

(26.03.2010) An der K34 von Frenz in Richtung Langerwehe wird in kürze ein Radweg angelegt. Neben der Ertüchtigung der Straße auf eine Regelbreite von 6 Metern kommen jetzt auch die Radfahrer auf ihre Kosten, da am Ortsausgang Frenz beginnend bis unter die A4 hindurch auch ein 1,75Meter breiter Radweg gebaut werden wird, der dann von dort über bereits vorhandene Feldwege sicher nach Langerwehe führt.

Kreis stellt sich drastischem Anstieg der Verkehrsteilnehmer
Ausbau der K34 von Frenz zur B 264 mit Radfahrweg auf den Weg gebracht.

 

Der Kreis Düren zeigt ein großes Herz für Radfahrer. An der K34 von Frenz in Richtung Langerwehe wird in kürze ein Radweg angelegt. Nach etlichen Jahren der Vorbereitung wurde zur großen Freude des aus Inden kommenden Vorsitzenden der CDU Kreistagsfraktion, Karl Schavier, der Ausbau der K34 von Frenz zur B264 Richtung Langerwehe im Kreisbauausschuss auf den Weg gebracht. „Neben der Ertüchtigung der Straße auf eine Regelbreite von 6 Metern kommen jetzt auch die Radfahrer auf ihre Kosten, da am Ortsausgang Frenz beginnend bis unter die A4 hindurch auch ein 1,75Meter breiter Radweg gebaut werden wird, der dann von dort über bereits vorhandene Feldwege sicher nach Langerwehe führt. Und da mit einer Bewilligung der Finanzierung dieser Maßnahme noch in der zweiten Jahreshälfte zu rechnen ist, gehe ich davon aus, dass auch eine Umsetzung noch in diesem Jahr angegangen wird", freut sich der Indener Kreispolitiker.

 

Um knapp ein Fünftel soll der PKW-Verkehr und sogar um über zwei Drittel der LKW-Verkehr nach Aussage von Verkehrsprognosen bis zum Jahre 2025 steigen. Zudem ist ein gut ausgebautes Straßennetz als wesentlicher Bestandteil einer funktionierenden Infrastruktur für jeden Wirtschaftsstandort und den damit einhergehenden Bemühungen um Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen unverzichtbar. Dem wird, so Reinhard Sommer, CDU-Kreistagsabgeordneter aus Aldenhoven und Vorsitzender des Bauausschusses des Kreises Düren, Rechnung getragen. „Wir tun dies, indem wir trotz der kommunalen Finanzmisere unter optimaler Einbindung von Drittmitteln das Straßenneu- und -ausbauprogramm des Kreises Düren nicht nur weiter fortschreiben, sondern auch kontinuierlich umsetzten," freut sich Sommer über einen einstimmig gefassten Beschluss des Kreisbauausschusses. Dieser hat auf Vorschlag der Verwaltung nun die Maßnahmen festgelegt, die in 2010 und in den Folgejahren umgesetzt werden. Dazu gehören im Rahmen der Straßenunterhaltung u.a. eine Überarbeitung des Belages mit Neuprofilierung auf der K 31 im Bereich der Ortsdurchfahrt Untermaubach und der K27 im Bereich der Gemeinde Kreuzau. Neu aufgenommen wurden in die jährlich zu aktualisierende Programmliste je ein Streckenabschnitt der K17 Kofferen - Hottorf und der K29 bei Haus Welk. (RM)