Jobcom auf gutem Weg

(25.03.2010) Für den Erhalt der Optionskommunen hatte sich vor allem die CDU stark gemacht.Zusätzlich könnten sich nun weitere 41 Kommunen für das „Optionsmodell" entscheiden.

Hilfe aus einer Hand bleibt erhalten" Jobcenter-Reform auf gutem Weg
„Die unter Leitung von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen mit einer parteiübergreifenden Spitzengruppe erarbeitete Neuorganisation der Grundsicherung für Arbeitsuchende ist eine gute Lösung Denn die Vermittlung und Betreuung von Langzeitarbeitslosen soll ebenso wie die Sicherung des Lebensunterhalts auch künftig aus einer Hand gewährleistet sein", freut sich der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren, Thomas Rachel (CDU). 


Die Neuregelung setze klar auf die Erfahrung der Kommunen bei der Vermittlung von Arbeitssuchenden. Ziel der verfassungsrechtlich abgesicherten Lösung sei eine dauerhafte und stabile Organisationsstruktur. Neben den Jobcentern könnten auch weiterhin Kommunen allein Arbeitssuchende betreuen, so Thomas Rachel. 


Im neuen Artikel 91e Grundgesetz solle auch die Möglichkeit der eigenverantwortlichen Aufgabenwahrnehmung der Optionskommune 
festgeschrieben werden. Thomas Rachel: „Der Kreis Düren als bereits bestehende Optionskommune erhält nun langfristige Planungssicherheit. Denn die bereits bestehenden 69 Optionskommunen, also auch der Kreis 
Düren, werden entfristet." Für den Erhalt der Optionskommunen hatte sich vor allem die CDU stark gemacht. Zusätzlich könnten sich nun weitere 41 Kommunen für das „Optionsmodell" entscheiden. Dessen Stärke liegt vor allem in der genauen Kenntnis der Verhältnisse vor Ort und die darauf abgestimmte Hilfe. Die Grundgesetzänderung werde bereits in der nächsten Kabinettssitzung beraten, teilt der Parlamentarische Staatssekretär der Bundesregierung Thomas Rachel mit. 

 

„Für die Arbeitssuchenden und ihre Familien herrscht nun ebenso Klarheit und Sicherheit wie für die Mitarbeiter in den Verwaltungen", stellt der Christdemokrat Thomas Rachel zufrieden fest.