Gründung des Gesundheitspolitischen Arbeitskreises (GPA)

Gründungssitzung


(Kreis Düren.) Am 23 Oktober 2008 fand die Gründung des ‚Gesundheitspolitischen Arbeitskreises' des CDU Kreisverbandes Düren-Jülich - kurz GPA genannt - statt. Den Vorsitz hat der Chefarzt der Medizinischen Klinik I des Dürener Krankenhauses, Prof. Dr. med. Dietrich C. Gulba, übernommen. Sein Stellvertreter ist Ulrich Lückenbach, Unternehmensberater im Gesundheitswesen. Schriftführerin ist Sarah Delhougne. Den Vorstand komplettieren die Mediziner Rolf Dammrau und Dr. Hans Göntgen sowie Rolf Delhougne, Eva Hellwig, Bernd Ramakers, Katharina Rolfink und Karl Schavier.


Kreisvorsitzender Karl Schavier wies bei der Gründungssitzung darauf hin, dass die CDU beschlossen habe, den Gesundheitspolitischen Arbeitskreises (GPA) im Kreisverband Düren-Jülich einzurichten. „Um die christlich-demokratischen Überzeugungen möglichst breit in die Gesellschaft zu transportieren, bedient sich die CDU ihrer Vereinigungen", sagte Schavier. Im Kreisverband der CDU Düren-Jülich gibt es acht Vereinigungen bzw. Sonderorganisationen, die speziell die junge Generation, die Frauen, Arbeitnehmer, Kommunalpolitiker, Unternehmer, Berufsgruppen sowie die Älteren ansprechen wollen. Es sind dies die Junge Union (JU), die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA), die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT), die Senioren-Union (SU), die Frauen Union (FU), die Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) sowie den Evangelischer Arbeitskreis (EAK). „Neu hinzu kommt jetzt der Gesundheitspolitische Arbeitskreis (GPA)" sagte Schavier.


„Im GPA, der auch auf Landesebene Nordrhein-Westfalen tätig ist, können alle im Gesundheitswesen Tätige sowie gesundheitspolitisch Interessierte mitarbeiten, auch wenn sie nicht unmittelbar der CDU angehören. Der GPA diene als Forum für den Austausch zwischen Politikern, im jeweiligen Bereich tätigen Berufsgruppen sowie interessierter Bürgerinnen und Bürger", machte Vorsitzender Prof. Gulba deutlich. Ulrich Lückenbach ergänzte, dass die sozialen Sicherungssysteme vor großen Herausforderungen stehen. „Die Überalterung der Gesellschaft und die Globalisierung seien wichtige Faktoren, die unsere bestehenden Systeme auf den Prüfstand stellen. Die große Herausforderung sei die sinnvolle Gestaltung einer zeitgemäßen Gesundheitspolitik". Hier wolle sich der GPA mit einbringen und sich den Zukunftsfragen stellen, sagte Prof Gulba. Außerdem sei der GPA auch eine Plattform für Leistungsträger aller gesundheitspolitischen Bereiche.