Mo

30

Apr

2012

Kraft will Kita-Pflicht einführen

Bild: Dieter Schütz  / pixelio.de
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

„Mit ihrer Forderung einer Kita-Pflicht für alle Kinder stellt sich Frau Kraft in die programmatische Tradition der SPD, die Chancengerechtigkeit immer mit Gleichmacherei verwechselt hat“, so der CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen. „Sozialdemokraten wollten die Erziehung der Kinder immer dem Staat überlassen, weil sie den Eltern nie zugetraut haben, Verantwortung für ihre Kinder zu übernehmen. 

 

 

Insofern entspricht die erste inhaltliche Aussage von Frau Kraft in diesem Wahlkampf genau der politischen Linie ihrer Partei. Frau Kraft versucht nun zurück zu rudern. Angesichts ihrer klaren Äußerung, dass alle ein- und zweijährigen Kinder in die Kita gehen sollen, ist das ein untauglicher Versuch. Der Vorstoß zur Kita-Pflicht ist auch deshalb völlig absurd, weil Frau Kraft in ihrer Regierungszeit kläglich gescheitert ist, ein ausreichendes Angebot an Kita-Plätzen zu gewährleisten. Rot-Grün hat Nordrhein-Westfalen auch in der bundesweiten Kita-Statistik die Rote Laterne eingehandelt“, so Röttgen.

 

„Für die CDU hat die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder immer an erster Stelle gestanden. Die Aufgabe der Politik ist es, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass Eltern frei entscheiden können, wie ihre Kinder betreut werden sollen.“

 

 

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