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29

Feb

2012

Junge Union macht mobil gegen möglichen Zwischenlager-Neubau in Jülich

Die Junge Union im Kreis Düren (JU) sammelt seit dem Wochenende Unterschriften gegen den möglichen Neubau eines Zwischenlagers für die Brennelemente aus dem stillgelegten AVR-Reaktor. In einem Flyer haben sie eine Reihe von Argumenten zusammengetragen, die für die Jungpolitiker ausschlaggebend sind.

 

„Keiner weiß, wann die Endlager-Frage endlich geklärt ist. Vor diesem Hintergrund sollten wir den vorhandenen Atommüll auf möglichst wenige Standorte konzentrieren“, erklärt der JU-Vorsitzende Marco Johnen. Die dazu notwendigen Transporte nimmt die JU in Kauf. „Denn technisch sind die Transporte sicher, die einzige Gefahr geht von jenen Straftätern aus, die statt  mit legitimem Protest schon jetzt mit gewalttätigem Widerstand drohen“, ist man sich bei der JU einig. Ein weiteres wichtiges Argument sei aus Sicht der Jungen Union die Frage der Verantwortung: „Wer trägt die rechtliche und politische Verantwortung, wenn der Atommüll auch nach dem Auslauf der Genehmigung noch in Jülich lagert?“

 

Dass am ersten Tag bei einer Unterschriftensammlung bereits mehr als 300 Unterschriften zusammengekommen sind, wertet die JU als Erfolg und sieht sich durch diesen Rückhalt in der Bevölkerung in ihrer Meinung bestätigt. Vom Autobahnaktionstag der Protestler zeigten sie sich unbeeindruckt. Ein Gespräch mit Vertretern der Bewegung habe gezeigt, dass die eigenen Argumente durchlagskräftig seien und man deswegen keiner sachlichen Diskussion aus dem Weg gehen müsse. Enttäuschend war aus Sicht der JU lediglich die „extrem einseitige“ Fernsehberichterstattung des WDR.

 

 

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